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Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V.

Die Erstellung der Kulturkonzeption der Stadt Kassel wird in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Kassel vom Institut fur Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. (IfK) als externe Agentur durchgeführt.

Das IfK ist eine interdisziplinär arbeitende Einrichtung an der Schnittstelle von kulturpolitischer Praxis und kulturtheoretischer Forschung. Es soll das Spannungsverhältnis zwischen praktischem Alltagshandeln und oft praxisferner Wissenschaft überbrücken helfen und dazu beitragen, Kulturpolitik theoretisch zu fundieren und die Akteure in diesem Feld zu qualifizieren. Es arbeitet im engen inhaltlichen, organisatorischen und personellen Zusammenhang mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. Zu den Leistungen des Instituts gehören unter anderem die Bearbeitung von Forschungsprojekten und Beratungsaufträgen zu kulturpolitischen Fragestellungen, wissenschaftliche Untersuchungen zu zentralen Problemen der Kulturpolitik sowie die Beratung bei Planung, Durchführung und Evaluation kulturpolitischer Entscheidungen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. (Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Instituts für Kulturpolitik)

Das IfK ist für die Durchführung sowie wissenschaftliche Auswertung aller methodischer Schritte sowie für die Perspektivenentwicklung und die Erarbeitung eines Ziel- und Maßnahmenkataloges verantwortlich. Unterstützt wird das IfK durch das Kulturamt, den Beirat und externe Netzwerkpartner.

Das Projektteam des IfK

Das Projekt wird von Dr. Patrick S. Föhl federführend geleitet. Er steuert den gesamten Prozess als Externer und koordiniert das Projektteam. Dr. Yvonne Pröbstle von der Agentur Kulturgold übernimmt die stellvertretende Projektleitung. Für einzelne Arbeitsschritte werden zudem weitere Mitarbeiter des IfK und externe ExpertInnen in das Projekt einbezogen.

Dr. phil. Patrick S. Föhl – externer Projektleiter

Dr. phil. Patrick S. Föhl (*1978 in Berlin-Kreuzberg) ist ein international anerkannter Kulturentwicklungsplaner und Kulturmanagement-Trainer. Sein Ansatz zeichnet sich durch die Kombination von partizipativen Ermächtigungsprozessen mit fundierten Analyseverfahren aus. Seit 2004 ist er Leiter des »Netzwerk für Kulturberatung«. In dieser Funktionen hat er u. a. rund zwanzig Kulturentwicklungsplanungen in Kommunen und Regionen als Projektleiter durchgeführt (z. B. LH Düsseldorf, Stadt Ulm, LH Potsdam, KulturRegion Stuttgart, Stadt Plovdiv, Kreis Euskirchen, Stadt Brandenburg an der Havel, Regionaler Wachstumskern Wittenberge-Perleberg-Karstädt, Landkreis Ostprignitz-Ruppin).


Seit 1996 hat er zudem in verschiedenen Kultureinrichtungen gearbeitet oder beraten (Auswahl: Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Stiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, Klassik Stiftung Weimar und Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin). Er ist Referent und Dozent an Hochschulen und Einrichtungen in Ägypten, Bulgarien, Chile, China, Deutschland, Österreich, Pakistan, Polen, Schweiz, Tunesien, Ukraine, USA und Vietnam. Von 2013 bis 2016 war er im Vorstand des Fachverband Kulturmanagement e. V. Zudem ist er Autor und Mitherausgeber von über 100 Publikationen und Standardwerken zum Kulturmanagement und zur Kulturpolitik in Theorie und Praxis.


Dr. Yvonne Pröbstle – stellvertrende externe Projektleiterin

Dr. Yvonne Pröbstle entschied sich nach dem Studium der Europäischen Kulturgeschichte in Augsburg und Wien für ein Aufbaustudium Kulturmanagement am gleichnamigen Institut in Ludwigsburg, wo sie anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war und mit einer empirischen Arbeit zur kulturtouristischen Nachfrage promovierte. 2013 folgte die Gründung der Agentur Kulturgold. Auch dort ist das Handlungsfeld Kulturtourismus, insbesondere mit der Erschließung und Sichtbarmachung von kulturtouristischen Potenzialen ein zentrales Thema. Weitere Arbeitsfelder liegen in der Besucherforschung und in der Kulturentwicklungsplanung. Lehraufträge führen die Kulturmanagerin darüber hinaus regelmäßig an Hochschulen und in Weiterbildungseinrichtungen.


Céline Kruska – Mitglied der Projektleitung

Céline Kruska studierte Kunstgeschichte (M.A.) und Kulturmanagement (M.A.) in Berlin, Paris und Ludwigsburg und war als Kulturmanagerin unter anderem für das Goethe-Institut Max Mueller Bhavan New Dehli, sowie das Büro für Ausstellungsgestaltung Atelier Brückner tätig. Hier zeichnete sie sich neben inhaltlichen Konzepten unter anderem als Projektleitung für das europäische Forschungsprojekt »EMEE – Eurovision, Museums Exhibiting Europe« verantwortlich. 2012 wurde sie stellvertretende künstlerische Leiterin des International Scenographers' Meeting in Stuttgart und co-kuratierte 2013 die Internationale Szenografie Biennale. Im selben Jahr folgte die Gründung der Agentur Kulturgold. Hier zählen, neben dem Arbeitsfeld der Kulturentwicklungsplanung, künstlerische Konzepte unter anderem zur Erschließung von Kulturdestinationen zu ihren Arbeitsschwerpunkten .


Dr. Ulrich Fuchs – externer Experte und Impulsgeber

Dr. Ulrich Fuchs lebt in Marseille. Studium der Fächer Germanistik, Politik, Geschichte, Soziologie und Theaterwissenschaften in Marburg, Berlin und Paris. Promotion an der FU Berlin. 1984 - 2005 Hochschullehrer an der Universität Bremen, 1993 - 1996 zudem an der Universität Mainz. 1984 - 2003 Dramaturg am Bremer Theater. 2000 - 2004 Leiter des Studiengangs Musik- und Kulturmanagement an der Hochschule Bremen. Ab 2001 regelmäßige Lehrtätigkeit an der Université d’Avignon.

Verschiedenen kulturpolitischen Funktionen beim Senator für Kultur in Bremen. 2003 - 2005 Projektleiter im Team der Bewerbung Bremens zur Kulturhauptstadt Europas 2010. 2005 - 2010 stellvertretender Intendant und Programmdirektor der Europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009.


2010 - 2014 stellvertretender Intendant und Programmdirektor der Europäischen Kulturhauptstadt Marseille-Provence 2013.
Seit 2014 Mitglied der Jury der Europäischen Kommission zur Auswahl, Begleitung und Evaluierung aktueller und künftiger europäischer Kulturhauptstädte. Laufende freiberufliche Lehr- und Vortragstätigkeit.


Dr. Ole Löding – wissenschaftlicher Mitarbeiter des IfK (Kulturförderbericht)

Dr. Ole Löding (geboren 1976 in Bremen) studierte Germanistik und Geschichte in Heidelberg, Kopenhagen und Köln. In Köln promovierte er über die politische Popmusik in Deutschland.


Nach Tätigkeiten als Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln und als Projektmitarbeiter im Deutschen Musikinformationszentrum ist er heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter von Forschungsprojekten am Institut für Kulturpolitik (IfK) der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. tätig. Seine Schwerpunkte sind Angewandte Kulturpolitikforschung, Kulturentwicklungsplanung, urbane Kultur und Kulturberufstätigkeit. Darüber hinaus arbeitet er als selbstständiger Journalist über Themen des kulturellen und musikalischen Lebens, schreibt für Zeitschriften wie »Vinyl Stories« und veröffentlichte zuletzt zusammen mit Philipp Krohn das Buch »Sound of the Cities. Eine popmusikalische Entdeckungsreise«.


Dr. Robert Peper – externer wissenschaftlicher Mitarbeiter (Netzwerkanalysen)

Dr. Robert Peper (*1985, Hamburg) studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Anschließend promovierte er am Lehrstuhl von Prof. Dr. Volker Kirchberg zum Thema »Netzwerke in kulturpolitischen Veränderungsprozessen – eine Analyse am Beispiel der Stiftung Historische Museen Hamburg«.


Herr Peper arbeitet derzeit als Postdoktorand am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. sowie Transfer- und Innovationsassistent an der Leuphana Universität beim EU-geförderten Großprojekt Innovationsinkubator an der Professional School, der zentralen Einrichtung für Weiterbildung und Wissenstransfer. Er agiert bis heute als freiberuflicher Netzwerkanalyst im Kulturbereich und kann professionelle Unterstützung bei Cultural Mapping-Prozessen anbieten. Im Jahr 2014 wurde er vom Institut für Kulturpolitik (unter Leitung von Dr. Patrick S. Föhl) mit der Durchführung einer Netzwerkanalyse in Südthüringen beauftragt. Es folgten weitere Aufträge im Rahmen von Kulturentwicklungsplanungen (Havelland/Brandenburg, Ulm, Metropolregion Rhein-Neckar, Düsseldorf, Hannover und Kassel).


Dipl. Soz. Annett Schultz – externe wissenschaftliche Mitarbeiterin (Strukturanalyse)

Dipl. Soz. Annett Schultz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Geschäftsführerin der Faktor Familie GmbH, Bochum.

Studium der Soziologie an der Universität Leipzig (Diplom-Soziologin), 1992 bis 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Sozialstruktur und Sozialberichterstattung, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und an der Freien Universität Berlin; 2000 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung der Ruhr-Universität Bochum (ZEFIR), u.a. im Projekt "Alleinerziehende im Sozialhilfebezug" für die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung und in Projekten zur Sozialberichterstattung im Land NRW.

Seit August 2007 Geschäftsführerin der Faktor Familie GmbH und Projektleiterin in zahlreichen Projekten, insb. im Kontext demographischer Wandel in Kommunen sowie im Bereich kommunale Familienberichterstattung und Familienpolitik, so u.a. im Rahmen der Begleitforschung ‚Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor‘.

Prof. Dr. Gernot Wolfram – externer Experte und Impulsgeber

Prof. Dr. Gernot Wolfram (*1976) ist Publizist und Professor für Medien- und Kulturmanagement an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Berlin sowie Gastprofessor für Kulturwissenschaften an der Fachhochschule Kufstein/Tirol.


Nach seinem Studium und seiner Promotion an der Freien Universität Berlin ging der gebürtige Zittauer als Austauschdozent an die Universität Breslau (Wroclaw) und arbeitete als Kulturmanager bei der Europäischen Kulturhauptstadtbewerbung der Stadt Görlitz-Zgorzelec. Als freier Journalist hat er lange Jahre für die »Die Welt«, »Frankfurter Allgemeine Zeitung« und die »Jüdische Allgemeine« geschrieben und sich in zahlreichen Theater-, Literatur- und Festivalprojekten engagiert.

Seit 2006 ist er externer Fachreferent der Bundeszentrale für Politische Bildung für den Bereich Mediensoziologie und Kulturarbeit. Er ist zudem Mitbegründer des Forschungsnetzwerkes  »The Moving Network«, das sich mit Partizipation, Empowerment und transkulturellen Fragestellungen bei MigrantInnen und Nicht-MigrantInnen beschäftigt. Zahlreiche Lehraufträge in Deutschland, Schweiz, Marokko, Polen, Albanien und Österreich. Viele Publikationen zu den Themen Kulturelle Bildung und Integration, Community Building und Empowerment. Mehrfache Leitung von Workshops und Seminaren im Rahmen der Kulturentwicklungsplanungen unter Leitung von Dr. Patrick S. Föhl.

Bill Flood M.A. – externer Experte und Impulsgeber

Bill Flood, M.A. Community Systems Planning and Development, is a community cultural development consultant and cultural development planner with 25 years of experience working with public and private non-profit organizations and communities. He served from 1996-2005 as the Community Development Coordinator for the Oregon Arts Commission and also as one of the three initial staff for the Oregon Cultural Trust. He taught for the University of Oregon Arts and Administration Program from 2007-2017.  

Bill Flood enjoys working in both the U.S. and Germany. He received in 2008 a J. William Fulbright Scholarship Board award to research community cultural development and teach at the Fachhochschule Potsdam. Current areas of interest and emphasis for him include arts/cultural approaches to equity, program evaluation strategies, network and coalition development, and all forms of stimulating participation in local culture. He has published (in both English and German) on community cultural development, organizing local culture, creative place-making, community engagement, and collaborative practice.

Vielen Dank fürs Weitersagen.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Lebenshilfe Bremen e. V., Leichte Sprache - Die Bilder, Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
  • Foto: Natalka Diachenko
  • Stadt Kassel
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  • Lebenshilfe Bremen e. V., Leichte Sprache - Die Bilder, Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
  • Stadt Kassel
  • LABKULTUR/Knop

Glossar

interdisziplinär

interdisziplinär

Man spricht es so: inter-dis-zi-plinär.
Es bedeutet:
Man benutzt Sachen aus verschiedenen Bereichen.
Man arbeitet mit Wissen aus verschiedenen Bereichen.

Zum Beispiel:
Fach-Leute aus einer Schule arbeiten zusammen mit Fach-Leuten von einem Amt.

EU

EU

EU ist die Abkürzung für Europäische Union.
Das ist eine Gruppe von 28 Ländern in Europa.
Jedes Land hat eine Regierung.
Und sie haben noch eine gemeinsame Regierung.
Und sie machen zusammen Politik.

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