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documenta archiv

"Ist die Fortsetzung der documenta notwendig? Wenn wir diese Frage bejahen, so muß man gleichzeitig die Antwort darauf erteilen, mit Ja – aber nur unter einer Bedingung, daß für die Vorbereitung ein Institut oder etwa ein Archiv gegründet wird..." (Arnold Bode auf der Sitzung der documenta Gesellschaft am 17.1.1961)

documenta gGmbH gewinnt Dr. Nadine Oberste-Hetbleck als neue Direktorin des documenta archivs

Kassel, 29.04.2020: Dr. Nadine Oberste-​Hetbleck wird zum 1. August 2020 Direktorin des documenta archivs. Sie folgt damit auf Dr. Birgit Jooss, die das erst Anfang 2016 aus der Obhut der Stadt Kassel in die Verantwortung der documenta und Museum Fridericianum gGmbH übergebene Archiv seit Sommer 2016 leitete. In ihrer Funktion wird Oberste-​Hetbleck nun auch den Aufbau des documenta Instituts mitgestalten, das zunächst unter dem Dach der documenta und Museum Fridericianum gGmbH in Kooperation mit dem Bund, dem Land Hessen, der Stadt Kassel und der Universität Kassel entsteht.  

Die Gesellschafter der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, die Stadt Kassel und das Land Hessen, begrüßen die Wahl der Findungskommission. Aufsichtsratsvorsitzender der documenta gGmbH Oberbürgermeister Christian Geselle konstatiert: „Mit Dr. Nadine Oberste-​Hetbleck gewinnt Kassel eine starke Archivleiterin und Kunsthistorikerin. Ich bin überzeugt davon, dass sie das documenta archiv mit ihren Fachkenntnissen gerade beim Aufbau des documenta Instituts weiterentwickeln und prägen kann.“

Den Inhalt der gesamten Pressemitteilung können lesen Sie hier...


Forschungseinrichtung zur Geschichte der documenta

Das documenta archiv ist eine Einrichtung zur Archivierung, Dokumentation und wissenschaftlichen Bearbeitung von Text- und Bildquellen zur modernen und zeitgenössischen Kunst. Der Schwerpunkt liegt auf der Geschichte der documenta. Das Archiv wurde 1961 gegründet und beherbergt ein Aktenarchiv, eine Spezialbibliothek sowie umfangreiche Presse-, Bild- und audiovisuelle Mediensammlungen. Vor- und Nachlässe von beispielsweise Arnold Bode, Harry Kramer und Hans Hillmann ergänzen den Bestand.

  • Das documenta archiv bietet Interessierten aus der ganzen Welt die Möglichkeit, zu den documenta Ausstellungen und zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu recherchieren.
  • Im Aktenarchiv kann in den Unterlagen der vergangenen documenta Ausstellungen, die in Findbüchern verzeichnet sind, recherchiert werden. Die Findbücher sind online auf www.documentaarchiv.de erreichbar.
  • Die Mediensammlung beinhaltet analoge und digitale Medien. Ein großer Teil des digitalisierten Bildmaterials kann entgeltpflichtig bereitgestellt werden.
  • Die Datenbank Mediencluster ermöglicht die Recherche zum Bildmaterial der documenta Ausstellungen 1 bis 12 sowie zu Zeitungsausschnitten der documenta Ausstellungen 1 bis 5.
  • Die Kunstbibliothek ist eine Bestandsbibliothek, deren rund 100.000 Publikationen vor Ort eingesehen werden können. Ihr Bestand ist online in der Datenbank Alephino recherchierbar.

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