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Typhus

Typhus ist eine mit teilweise schweren Allgemeinbeschwerden einhergehende Durchfallerkrankung, die durch Keime in verunreinigtem Trinkwasser oder ungekochten Lebensmitteln verursacht wird. Hygienische Maßnahmen können das Erkrankungsrisiko deutlich reduzieren.

Typhus

Typhus, eine durch verunreinigte Lebensmittel und Getränke übertragene Erkrankung befällt jährlich mehr als 1 Million Menschen, vorwiegend in Entwicklungsländern. In Deutschland tritt die Erkrankung vorwiegend bei Reiserückkehrern auf.

Nach einer Inkubationszeit von ein bis drei Wochen tritt zunächst hohes Fieber mit Bewusstseinstrübung (Typhos, griech. Nebel) auf. Die Milz vergrößert sich und das Blutbild ist verändert. In der dann folgenden Krankheitswoche zeigen sich an der Haut des Patienten Rötungen, so genannte Roseolen. Die zu Grunde liegenden Durchblutungsstörungen finden sich jedoch auch in der Muskulatur, im Herzen, im Knochenmark, in der Lunge und möglicherweise auch im Gehirn. Gleichzeitig entwickeln sich schwere Durchfälle.

Auch bei einer rechtzeitigen Antibiotikabehandlung sterben bis zu 1 % der Erkrankten.

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