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Ein sportlich bewegtes Kassel für alle

Im April 2018 wurde die Stadt Kassel vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) als 17. „Modellregion Inklusion“ anerkannt. Für zwei Jahre wurden insgesamt 100.000 Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt, um die Inklusion im Bereich Sport und Bewegung weiterzuentwickeln.

Die Verlängerung des Programms über März 2020 hinaus für ein weiteres Jahr wurde von dem HMSI mündlich bereits zugesagt.

„Vor allem zwei Gründe haben das Land überzeugt, um dem Verlängerungsantrag zuzustimmen", so Winfried Kron vom HMSI anlässlich der Zwischenbilanzveranstaltung im Rathaus: erstens ein breiter Prozess mit vielen Akteurinnen und Akteuren und zweitens die Verstetigung über das Ende der Förderung im Blick zu haben.

Unter dem Projekttitel „Ein sportlich bewegtes Kassel für ALLE“ sollen Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin für das Thema „Inklusion“ sensibilisiert werden und durch gemeinsame Maßnahmen unterschiedlicher Akteure sichtbare und weniger sichtbare Barrieren abgebaut werden.

In Kassel leben rund 39.700 Menschen mit einer Behinderung unterschiedlicher Schwere. Dies entspricht einem Anteil von 19 Prozent an der gesamten Bevölkerung (Stand 31.12.2017); Kassel liegt damit über dem hessischen Durchschnitt. Die Projektausrichtung auf Sport und Bewegung bietet gute Möglichkeiten, mit diesem Personenkreis auf verschiedenen Ebenen gut in den Austausch zu gelangen und damit eine inklusive Weiterentwicklung voranzutreiben.

Wichtig für ein gutes Gelingen sind Angebote, die von allen Menschen gut und einfach erreicht und genutzt werden können. Mit solchen Angeboten und Initiativen kann auch aktuellen Trends, wie der zunehmenden Vereinsamung vor allem der älteren Bevölkerung, entgegengewirkt werden.

Während eines Wettbewerbs im Jahr 2019 konnten Projektpartner gewonnen werden und insgesamt 15 zusätzliche Bewegungs- und Sportangebote entwickelt und umgesetzt werden. Damit wurde nicht nur die Angebotsvielfalt inklusiver Sport- und Bewegungsangebote bereichert, sondern diese sind gleichermaßen gut nachgefragt. Eine Verstetigung wird in den meisten Projekten angestrebt.

Über eine Verzahnung mit weiteren Projekten, wie beispielsweise dem „Treffpunkt Bewegung“ des Sportamtes im Rahmen von TASK, konnten wichtige Synergieeffekte erzielt werden. Die Bewegungsangebote in den Stadtteilen, dort wo die Menschen leben, ist zunehmend nachgefragt und wird über die aktuellen 11 Stadtteile durch das Sportamt weiter ausgeweitet. 

Eine Übersicht der in 2019 geförderten Projekte können Sie hierPDF-Datei109 kB einsehen.

Neuer Wettbewerb ist ausgerufen

In einer Zwischenbilanzveranstaltung am 13. Februar 2020 wurde nun die Fortsetzung des Projektzeitraumes angekündigt und ein neuer Wettbewerb ausgerufen. Alle Interessierten können sich informieren und ihre Ideen bis zum 30. Juni 2020 einreichenPDF-Datei454 kB.

"Es ist uns ganz wichtig, dass Inklusion und Bewegung an vielen Stellen in unserer Stadt sichtbar wird. Deshalb nutzen wir die Landesmittel zu großen Teilen um konkrete Projekte zu fördern", so Bürgermeisterin Ilona Friedrich bei der Veranstaltung im Bürgersaal des Rathauses.

Wünschenswert ist, dass auch in den Kasseler Sportvereinen eine Sensibilisierung und Bereitschaft für inklusive Angebote erreicht wird. Mögliche Qualifizierungen von Übungsleitungen werden unterstützt.

In einem Masterplan sind nunmehr konkrete Handlungsansätze für die weitere Entwicklung des inklusiven Zusammenlebens in der Stadtgesellschaft mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden, Interessens- und Selbsthilfegruppen, Vereinen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt entwickelt, der die Forderungen in dem Bereich inklusive Sport- und Bewegungsmöglichkeiten festschreibt. 

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Bildnachweise

  • Colourbox.de
  • Lebenshilfe Bremen e. V., Leichte Sprache - Die Bilder, Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
  • Stadt Kassel; Foto: Harry Soremski
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  • Stadt Kassel; Foto: Andreas Weber
  • Andreas Weber

Glossar

integrativ (Inklusion)

integrativ (Inklusion)

Das bedeutet:
Alle machen etwas zusammen.
Niemand wird ausgeschlossen.

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