Kommunale Frauenbeauftragte

Die Kommunale Frauenbeauftragte ist Ansprechperson für alle Themen die Frauen in Kassel betreffen

Dr. Ute Giebhardt

Die kommunale Frauenbeauftragte als Ansprechpartnerin und Schnittstelle

Frauen, die in Kassel leben, können sich mit ihren Anliegen an die kommunale Frauenbeauftragte wenden. Je nachdem kann sie selbst in Absprache aktiv werden, oder an andere Stellen, zum Beispiel zu fachlich spezialisierten Beratungen, weiterverweisen. Außerdem ist die kommunale Frauenbeauftragte Schnittstelle für Kasseler Frauenprojekte und -initiativen in ihrer ganzen Vielfalt. Sie bringt die Themen von Frauen in die Verwaltung ein und übernimmt in zahlreichen Netzwerken eine koordinierende Funktion: vom Runden Tisch gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt in der Region Kassel über das Bündnis für Kinder, Eltern und Familien bis hin zum Regenbogen Netzwerk Kassel.

Warum Netzwerkarbeit so wichtig ist

Netzwerkarbeit bringt alle wichtigen Institutionen und Projekte an einen Tisch, verbessert die Abläufe und stärkt die Kooperation im Sinne der Betroffenen. So wird gewährleistet, dass besondere Lebenslagen berücksichtigt werden. Ein Beispiel: Alleinerziehende – überwiegend Frauen – haben große Schwierigkeiten, passenden Wohnraum zu finden. Durch die Zusammenarbeit im Kasseler Bündnis für bezahlbares Wohnen wird dieses Thema gezielt aufgegriffen.
Auch in weiteren Projekten der Stadt wirkt die Frauenbeauftragte mit und bringt eine geschlechterdifferenzierte Sichtweise ein, die die Vielfalt der Lebensrealitäten von Frauen sichtbar macht.

Weitere Informationen

  • Familie und Soziales

    Frauen und Mädchen

    Über die Hälfte der Kasseler Bevölkerung sind Frauen, fast 40 Prozent davon haben einen Migrationshintergrund. Die Stadt Kassel setzt sich dafür ein, dass Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen die gleichen Chancen und die gleichen Perspektiven wie Männer erhalten.
  • Die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene ist ein Programm des Rates der Gemeinden und Regionen Europas mit dem Ziel der gelebten Gleichstellung. Kassel ist ihr im Herbst 2024 beigetreten.
  • Sportvereine und Familienzentren machen Angebote für Alleinerziehende, in denen Bewegung und Entspannung im Vordergrund stehen.