Die kommunale Frauenbeauftragte als Ansprechpartnerin und Schnittstelle
Frauen, die in Kassel leben, können sich mit ihren Anliegen an die kommunale Frauenbeauftragte wenden. Je nachdem kann sie selbst in Absprache aktiv werden, oder an andere Stellen, zum Beispiel zu fachlich spezialisierten Beratungen, weiterverweisen. Außerdem ist die kommunale Frauenbeauftragte Schnittstelle für Kasseler Frauenprojekte und -initiativen in ihrer ganzen Vielfalt. Sie bringt die Themen von Frauen in die Verwaltung ein und übernimmt in zahlreichen Netzwerken eine koordinierende Funktion: vom Runden Tisch gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt in der Region Kassel über das Bündnis für Kinder, Eltern und Familien bis hin zum Regenbogen Netzwerk Kassel.
Warum Netzwerkarbeit so wichtig ist
Netzwerkarbeit bringt alle wichtigen Institutionen und Projekte an einen Tisch, verbessert die Abläufe und stärkt die Kooperation im Sinne der Betroffenen. So wird gewährleistet, dass besondere Lebenslagen berücksichtigt werden. Ein Beispiel: Alleinerziehende – überwiegend Frauen – haben große Schwierigkeiten, passenden Wohnraum zu finden. Durch die Zusammenarbeit im Kasseler Bündnis für bezahlbares Wohnen wird dieses Thema gezielt aufgegriffen.
Auch in weiteren Projekten der Stadt wirkt die Frauenbeauftragte mit und bringt eine geschlechterdifferenzierte Sichtweise ein, die die Vielfalt der Lebensrealitäten von Frauen sichtbar macht.