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Gwen - Gesundheitsförderung weiterentwickeln – Hilfe für neuzugewanderte Unionsbürgerinnen, die in Kassel in der Prostitution tätig sind

Mit dem Projekt Gwen wurden von 2016 bis 2018 Frauen angesprochen, beraten und informiert, die aus anderen Ländern der EU nach Kassel gekommen sind, und hier der Prostitution nachgehen, oft unter entwürdigenden Umständen und unter Inkaufnahme von hohen Gesundheitsrisiken.

Ausgehend von einem sehr schlechten Gesundheitszustand der Frauen war das primäre Ziel, Aufklärung über gesundheitliche Risiken und Gesundheitsförderung für die Frauen zu verbessern. Verstärkte Beratungstätigkeit, z. B. zur Verhütung, sollte den Frauen Kompetenzen vermitteln, sich und andere bestmöglich zu schützen. An Gesundheitsversorgung, der die Frauen zugeführt wurden, schloss weitere Beratung an, die zu einer verbesserten sozialen Situation und weniger Isolation führen sollte.

Das Projekt wurde im gemeinsam mit dem Zweckverband Diakonischen Werk Kassel und Frauen informieren Frauen – FiF e. V. – (Beratungsangebot sichtBar) als Teilprojektträgern durchgeführt, sie nahmen die konkrete aufsuchende Beratungsarbeit wahr (streetwork). Das Frauenbüro der Stadt Kassel leistete die Verwaltung. Der ganz überwiegende Teil der Fördermittel ging in die Finanzierung von Beratungspersonal.

Der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) fördert Projekte, die sich an besonders benachteiligte neuzugewanderte Unionsbürger/-innen, deren Kinder sowie an wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen richten. Mit EU- und Bundesmitteln werden Beratungen zur Heranführung an bestehende Unterstützungsangebote des regulären Hilfesystems ermöglicht. Das Kasseler Projekt Gwen war im ersten Handlungsschwerpunkt angesiedelt.

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