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Modellregion Inklusive Bildung

Die Stadtverordneten der Stadt Kassel haben in Ihrer Sitzung am 20. Juli 2015 mit großer Mehrheit den Beschluss gefasst, die Kooperationsvereinbarung mit dem Land Hessen über die "Modellregion Inklusive Bildung in der Stadt Kassel" abzuschließen.

Die "Modellregion Inklusive Bildung" unterstützt die konkrete Umsetzung der inklusiven Bildung in Kassel. Es werden Landesressourcen und kommunale Ressourcen gesichert, die den inklusiv arbeitenden Schulen in Kassel zur Verfügung gestellt werden können. Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen, deren Eltern es wünschen, die inklusive Beschulung in Kasseler Schulen zu ermöglichen. Die inklusive Beschulung in Kassel wird in gemeinsamer Verantwortung vom Land Hessen und der Stadt Kassel Schritt für Schritt umgesetzt. Es handelt sich dabei um einen langfristigen Prozess, der nicht in fünf Jahren abgeschlossen sein wird. Die Geschwindigkeit der Umsetzung ist abhängig vom "Wahlverhalten" der Eltern und von den zur Verfügung stehenden Ressourcen um den Umbau zu unterstützen. Das regionale Beratungs- und Förderzentrum an der Astrid-Lindgren-Schule nahm mit Beginn des Schuljahrs 2016/2017 seine Arbeit auf. Die dort angesiedelten Förderschullehrerinnen und –Lehrer werden überwiegend in inklusiv arbeitenden Regelschulen eingesetzt.Aber auch für Eltern, die die Beschulung an einer Förderschule wünschen, wird ein Angebot in der Stadt Kassel vorgehalten. D. h., für jeden Förderschwerpunkt soll auch in Zukunft ein stationäres Angebot in der Stadt Kassel für die Kasseler Schüler/innen zur Verfügung stehen. Um diese Ziele zu erreichen, wirken Land und Kommune im Rahmen der Modellregion in gemeinsamer Verantwortung für die Umsetzung der inklusiven Bildung in der Stadt Kassel.

Zum Hintergrund: Die UN-Behindertenrechtskonvention, die vom Bund ratifiziert und im Hessischen Schulgesetz umgesetzt wurde, fordert eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung aller Menschen. Inklusive Beschulung fordert die Beschulung aller Kinder und Jugendlichen (mit und ohne Beeinträchtigungen) im Regelschulsystem, soweit die Eltern dies wünschen.

Kooperationsvereinbarung und Konzept

Geschäftsberichte

Auftaktveranstaltung am 17. November 2015

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