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Public Art Gallery

Wer sich durch Rothenditmold bewegt, wird an einigen Stellen im öffentlichen Raum großformatige Wandbilder vorfinden. Nach und nach werden noch weitere Kunstwerke hinzukommen, die graue Wände in bunte Bilder verwandeln.

Anlass des Vorhabens „Public Art Gallery“ (deutsch: „Galerie für Kunst im öffentlichen Raum“) ist die Vernachlässigung des öffentlichen Raums an einigen Stellen im Fördergebiet, was zu einem schlechten Stadtteilimage beiträgt. Im Schillerviertel wurden in den vergangenen Jahren bereits ca. 2000 m² Wand- und Mauerflächen unter Federführung der Mitglieder des Vereins KolorCubes sowie unter Einbeziehung der Stadtteilbewohner*innen von Künstler*innen gestaltet, was nachweislich zu einer Imageverbesserung und Aufwertung des Stadtquartiers und einer identitätsstiftenden Wirkung geführt hat.

Vor diesem Hintergrund sollen mit den zur Verfügung stehenden bewilligten Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt weitere städtebaulich markante Mauern sowie Haus- und Giebelwände im Fördergebiet von professionellen Künstler*innen gestaltet werden, teils unter Einbindung lokaler und regionaler Akteure von vor Ort sowie teils unter Einbindung internationaler Akteure.

Der Verein KolorCubes ist im Bereich Graffiti und Kunstvermittlung tätig und international vernetzt. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt auf dem Kuratieren, der Organisation, Durchführung und Dokumentation sowie einer entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit von Wandprojekten. Die Akteure des Vereins KolorCubes haben intensive Kontakte und Beziehungen zu Eigentümer*innen von Häusern und Grundstücken aufgebaut und gepflegt sowie Pionierarbeit im Stadtteil geleistet bezüglich der potentiellen Umwidmung von Fassaden und Mauern als ‚Galerieflächen‘.

Als erstes Wandbild wurde im April 2020 das Kunstwerk „Clean Future“ an den sogenannten Drei Brücken realisiert. Anlässlich des dreißigsten Jubiläums des Umweltfestes „Tag der Erde“ wählte der Künstler Fernando Leon (Feleon) ein Motiv mit Darstellungen zu Umweltschutz, Klimaerwärmung und Natur. Der der stark befahrene Verkehrsraum unterhalb der Eisenbahnbrücke erhält durch das 40 m x 5 m große Gemälde eine freundlichere Atmosphäre und der Stadtteileingang Rothenditmolds ein eindrucksvolles Merkzeichen.

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