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Aktiver Kernbereich Friedrich-Ebert-Straße: Ein Quartier macht sich fit

Die Bereiche rund um die Goethe-, Germania- und Friedrich-Ebert-Straße wurden im Förderprogramm "Aktive Kernbereiche in Hessen" mit finanzieller Unterstützung des Landes Hessen neu gestaltet.

Stadtbaurat Nolda: Friedrich-Ebert-Straße ist ein Paradebeispiel für gelungene städtebauliche Erneuerung

Ein positives Fazit der auslaufenden, zehnjährigen Förderperiode für den "Aktiven Kernbereich Friedrich-Ebert-Straße" zog Stadtbaurat Christof Nolda bei einer Abschlussveranstaltung mit allen beteiligten Akteuren in der Kirche im Hof: "Eine Dekade intensiver Arbeit hat vielfältige Früchte getragen. Mit der Neugestaltung von Goethe-, Germania- und Friedrich-Ebert-Straße sowie dem neuen Grünzug Motzberg mit dem Platz der 11 Frauen hat das Quartier einen enormen Entwicklungssprung gemacht und ist nicht wiederzuerkennen."

Das Quartier im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße sei ein Paradebeispiel für eine gelungene Umsetzung von Städtebauförderung. Der Städtebaupreis der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung für die neugestaltete Goethestraße sowie der Deutsche Verkehrsplanerpreis für die Friedrich-Ebert-Straße belegten dies nachdrücklich. "In Kassel wurde beispielgebend aufgezeigt, wie autogerechte Hauptstraßen so umgestaltet werden können, dass sie allen Verkehrsteilnehmer dienen und gleichzeitig mehr Aufenthaltsqualität geschaffen wird. Die Straßenzüge sind jetzt großzügiger, grüner und gleichberechtigter und laden mehr denn je zum Flanieren ein. Davon profitieren auch ansässige Geschäfte, Gastronomie und Dienstleister", betont Nolda.

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Ein maßgeblicher Erfolgsfaktor sei die große Bereitschaft zur Mitarbeit im Quartier gewesen, so der Stadtbaurat: "Viele Menschen, Institutionen, Gewerbetreibende, Immobilienbesitzer und Ortsbeiräte haben über Jahre vertrauensvoll zusammengearbeitet, Ideen eingebracht und gemeinsame Projekte umgesetzt. Intensiv begleitet wurde dieses Engagement durch das Stadtbüro, das für Transparenz und Kommunikation sorgte und alle Beteiligten und interessierten Bürgerinnen und Bürger auf dem Laufenden hielt. Allen Mitwirkenden ist die Stadt zu großem Dank verpflichtet." Der nachhaltige Entwicklungsprozess der vergangenen Dekade werde die beiden Stadtteile Mitte und Vorderer Westen noch weit in die Zukunft hinein prägen, zeigt sich Nolda überzeugt.

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