www.kassel.de
Logo: Stadt Kassel

Casseler Herbstfreyheit: Verkaufsoffener Sonntag und Innenstadtkirmes

Einkaufen in Kassel; © Stadt Kassel, Foto: Harry Soremski

Gaukler und Straßenkunst am verkaufsoffenen Sonntag

Am verkaufsoffenen Sonntag (28. Oktober von 13-18 Uhr) wird den Besuchern der Casseler Herbst-Freyheit in der Kasseler Innenstadt dann ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm präsentiert, das Groß und Klein begeistert. Ob Feuervarieté, Zauberer, fantasievoll kostümierte Stelzenläufer oder Mausroulette: Hier wird der sonntägliche Einkaufsbummel zu einem ganz besonderen Erlebnis, das lange in guter Erinnerung bleibt. Für Musik sorgt die Mittelalterband „Unvermeydbar“ aus dem Kreis Hofgeismar, die mit Klang und Gesang beste Stimmung garantiert. Auch auf der Wilhelmsstraße gibt es ein vielfältiges Programm zu erleben, das vor allem kleine Besucher begeistern wird – unter anderem mit einer Rittershow für Kinder, Auftritten von Gerd dem Gaukler und Kinderliedern zum Schmunzeln und Mitsingen von Herrn Müller mit seiner Gitarre.

 

Flohmarkt mit Herz

Nach Herzenslust stöbern kann man auf dem Flohmarkt mit Herz, der „Unter den Linden“ auf dem Friedrichsplatz stattfindet. Ob nostalgische Schätzchen aus Omas Zeiten, hochwertiges Porzellan, Bücher und alter Schmuck oder Second-Hand-Kleidung und gebrauchten Spielsachen: Hier kann man so manch neue Entdeckung machen, über deren Kaufpreis man mit den freundlichen Händlern ausgiebig feilschen kann. Geöffnet hat der Flohmarkt am Samstag von 9-16:30 Uhr und am verkaufsoffenen Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr.

Riesenrad vor dem Fridericianum; © Stadt Kassel; Foto: Soremski

Innenstadtkirmes auf dem Friedrichsplatz
25. bis 28. Oktober 2018

Los geht’s bereits am Donnerstag, den 25. Oktober. Denn dann fällt der Startschuss für die viertägige Innenstadtkirmes mit toller Jahrmarktsatmosphäre und Fahrgeschäften für die ganze Familie – darunter das traditionelle Riesenrad, der Dschungel-Train und eine Riesenrutsche. Wer sich zwischendurch mit schmackhaften Leckereien stärken oder einfach etwas „schnuggen“ möchte, braucht nur den typischen Jahrmarktsdüften zu folgen, die Genuss pur mit Bratwurst, gebrannten Mandeln, Zuckerwatte und vielem mehr versprechen.

Stelzenläufer; © Kassel Marketing GmbH

Geschichte

Die Geschichte der Casseler Freyheit geht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Damals veranlasste Landgraf Heinrich II die Gründung der Stadt "Freyheit", die außerhalb der Kasseler Stadttore lag. Mittelpunkt waren die Martinskirche und ein daneben errichtetes Rathaus, das aber längst verschwunden ist. Diese eigenständige Stadt wurde nach wenigen Jahrzehnten mit der Stadt Kassel vereinigt.

Der Name weist darauf hin, dass damals Bauherren von steuerlichen Lasten freigestellt wurden, dafür aber auch nicht im Schutz der Mauern wohnten.

Das Fest selbst geht zurück auf das Jahr 1336, als Landgraf Heinrich der Eiserne den Kasseler Kaufleuten die Erlaubnis erteilte, jährlich an vier Sonntagen im Rahmen eines Jahrmarktes ihre Waren feilzubieten. Auch heute noch gilt das Recht, an "vier Sonntagen im Jahr zusätzlich Handel zu treiben". 

Veröffentlicht am:   23. 10. 2018  

Service

Social Media