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Timm Ulrichs – „Kunst & Leben“

Totalkünstler Timm Ulrichs hat mit Humor und Sprachwitz unzählige Arbeiten zwischen Text und Bild entwickelt. Die Sonderausstellung "Kunst und Leben" zeigt vom 5. März bis 5. April die Auseinandersetzung des Künstlers mit den Werken der "Weltkunst".

Totalkünstler Timm Ulrichs hat mit Humor und Sprachwitz unzählige Arbeiten zwischen Text und Bild entwickelt. In den 1970er Jahren fielen ihm Bilder der Weltkunst ins Auge, von Rembrandt über Picasso bis Immendorff, jeweils als Raumausstattung auf Fotos in Pornoheften. Eine Idee wurde geboren, und Timm Ulrichs fing an zu sammeln. 1992 veröffentlichte er eine 30teilige Serie mit expliziten Reproduktionen aus der Heftsammlung, versehen mit geprägten Angaben zu den darin vorhandenen Werken. Es erschien ein Katalog. Allerdings ist die Sammlung so umfangreich, dass nur ein kleiner Teil daraus umgesetzt werden konnte. Timm Ulrichs wird nun vorm kulturellen Horizont der Gegenwart und kurz vor seinem 80. Geburtstag im Kunsttempel eine Fortsetzung zeigen und einen neuen, zweiten Band von „Kunst & Leben“ präsentieren. 1961 gründete er die „Werbezentrale für Totalkunst & Banalismus mit Zimmer-Galerie & Zimmertheater“ und stellte sich als „erstes lebendes Kunstwerk“ aus. Seither gab es zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, Publikationen und Auszeichnungen.

Timm Ulrichs hat sich mit Kassel eng verbunden. Er hat in der Künstler-Nekropole im Habichtswald bereits sein Grabmal angelegt. Außerdem verleiht die Artothek der Stadt Kassel Siebdrucke aus seiner Mappe "Kanaldeckel 1962/64".

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