Frage-und-Antwort-Katalog

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Antworten auf Fragen zum Coronavirus in Kassel - auch in Leichter Sprache.

Wie begegnet die Stadt Kassel der Ausbreitung des Coronavirus?

In dieser dynamischen Pandemie-Lage kommt den Kommunen eine große Verantwortung zu. Die Stadt Kassel hat deswegen zu Beginn der Pandemie einen Verwaltungsstab gegründet, der regelmäßig tagt. Bei allen Regelungen und Einschränkungen gilt es, den verfassungsrechtlichen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu wahren und dabei Maß und Mitte zu finden. Nur so kann sichergestellt werden, dass getroffene Entscheidungen auch vor Gericht Bestand haben. Dabei steht der Gesundheitsschutz der Kasseler Bürgerinnen und Bürger an oberster Stelle.

Bitte beachten Sie

Auf  www.kassel.de/corona finden Sie tagesaktuell die Hospitalisierungsrate, die Intensivbettenbelegung sowie die Inzidenz und weitere Statistiken.

Corona-Regeln

Corona-Verordnung

Vom 1. Oktober 2022 bis 7. April 2023 gilt ein neuer bundeseinheitlicher Rechtsrahmen für die Corona-Schutzmaßnahmen - das Bundesinfektionsschutzgesetz (IfSG). Auf dieser Grundlage haben die Länder ihre Corona-Schutzverordnung angepasst. In Hessen bleiben die Regeln zunächst fast unverändert bestehen. 

Die wichtigsten Regeln im Überblick

Ab dem 2. Februar 2023 gilt:

  • Die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wird in Hessen aufgehoben.
  • Bundesweit entfällt die Maskenpflicht für Reisende in Zügen und Bussen des öffentlichen Fernverkehrs.
  • Die Maskenpflicht gilt nur noch beim Betreten von medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhäuser, Pflegeheime und Arztpraxen.

Quarantäneregelungen seit dem 23. November 2022

Eine Isolationspflicht besteht nicht mehr. Für positiv getestete Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren besteht mindestens fünf Tage nach dem ersten positiven Test:

  • eine Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung. Unter freiem Himmel kann die Maske unter Einhaltung der Abstandsregeln (1,5 Meter) abgesetzt werden.
  • ein Betretungs- und Tätigkeitsverbot für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte sowie weitere Einrichtungen mit vulnerablen Personen oder erhöhten Infektionsgefahren – sowohl für Besucher wie auch für Personal. Vom Betretungsverbot ausgenommen sind unter anderem Personen, die in der Einrichtung behandelt beziehungsweise betreut werden, sowie Polizei- und Rettungskräfte.


Zugleich wird dringend empfohlen, sich im Fall einer Infektion mit Symptomen für fünf Tage zu isolieren und keinen Besuch zu empfangen. Die Isolation sollte erst beendet werden, wenn mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht oder zehn Tage nach dem ersten Test vergangen sind.

Quelle:  Hessisches Sozialministerium

Quarantäneregelungen für pflegendes und medizinisch tätiges Personal

Im Fall einer Infektion gilt eine Isolation von 5 Tagen und ein Tätigkeitsverbot in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen (Krankenhäuser, Kliniken, Praxen, Entbindungs-, Dialyse-, Reha- und sonstige Behandlungseinrichtungen, Pflege- und Rettungsdienste, Alten- und Pflegeheime).

Die Tätigkeit mit Kontakt zu Patientinnen und Patienten darf erst wieder aufgenommen werden, wenn nachweislich keine ansteckende Infektion mehr vorliegt (negativer professioneller Antigentest oder PCR-Test mit CT-Wert über 30), frühestens nach 5 Tagen.

Das Testergebnis muss dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegen. Am Schnellsten können Sie das negative Testergebnis digital übermitteln. Die Arbeit darf sofort wieder aufgenommen werden kann, wenn der negative Test vorliegt. Das Gesundheitsamt empfiehlt, der Einrichtungsleitung das Testergebnis vor Aufnahme der Tätigkeit ebenfalls vorzulegen.

Hier negatives Testergebnis an das Gesundheitsamt senden (Öffnet in einem neuen Tab)

Bitte beachten Sie: Das Gesundheitsamt bestätigt die Freitestung nicht.


Corona-Test und Quarantäneregelungen

  • Was tun, wenn Ihr Testergebnis positiv ist? Und welche Quarantäneregelungen müssen beachtet werden? Dies und viele weitere Infos rund um das Thema "Testen" finden Sie auf dieser Seite.

Impfen

  • Die Impfkampagne läuft. Auch im städtischen Impfzentrum in der City sind Erst‐, Zweit‐ oder Booster-Impfungen gegen das Coronavirus möglich. Impfen lassen kann man sich auch gegen Affenpocken.
    Die Seite enthält:

Schulen

Die Hessische Landesregierung hat am 23. November 2022 einen Wegweiser herausgegeben, der alle wichtigen Informationen für den Schulbetrieb bündelt. 

Corona-Warn-App

Sagt Bescheid, wenn´s ernst wird

Die Corona-Warn-App hilft, Infektionsketten schnell zu durchbrechen und macht das Smartphone zum Warnsystem. Die App informiert, wenn Sie Kontakt mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen hatten. Damit können sie sich selbst und ihre Mitmenschen schützen. Und Ihre Privatsphäre bleibt auch gewahrt.

Besuchsregelungen und Ehrenamtliches Engagement

Die Besuchsregelungen in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen  unterliegen dem Infektionsschutzgesetzes sowie den Hygieneregelungen der einzelnen Einrichtungen.  

Arbeitnehmer/Arbeitgeber/Kulturschaffende/Sportvereine

Für viele Arbeitnehmer gelten spezifische Bestimmungen während der Corona-Pandemie. Das  Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Öffnet in einem neuen Tab) hat auf seiner Internetseite deshalb umfangreiche Informationen zu diesem Thema zusammengestellt.

Informationen zum Aufenthaltsstatus/Aufenthaltsrecht

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie auf dieser Seite Antworten der Ausländerbehörde zu den häufigsten Fragen. Informationen zu Ihrem Aufenthaltsstatus

Informationen in weiteren Sprachen