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Deserto-Modelo von Lucas Arruda und Euphoric Recall von Ran Nagle

Die Ausstellungen Deserto-Modelo von Lucas Arruda und Euphoric Recall von Ron Nagle markieren den Programmbeginn des neuen Fridericianum-Direktors Moritz Wesseler und sind vom 6. Juni bis 8. September zu sehen.

Sem titulo da serie Deserto-Modelo von Lucas Arruda

Mit Lucas Arruda und Ron Nagle werden zwei Künstler vorgestellt, die für sehr unterschiedliche Aspekte der gegenwärtigen Kunstproduktion stehen und sich zugleich in verschiedenen Phasen innerhalb ihrer eigenen künstlerischen Entwicklung befinden.

Lucas Arruda Deserto-Modelo
Unter dem Titel Deserto-Modelo präsentiert das Fridericianum die erste größere institutionelle Einzelausstellung des 1983 in São Paulo geborenen Künstlers. Sein Schaffen umfasst Gemälde, Grafiken, Lichtinstallationen, Diaprojektionen und Filme. 

Besonderes Augenmerk legt Arruda auf die Darstellung von Landschaften, wobei er in seinen Werken nie auf konkrete Orte Bezug nimmt. Es geht ihm vielmehr um das Festhalten der imaginären Bilder, die durch Gedanken und Erinnerungen an sie hervorgerufen werden. Dabei sind viele seiner Arbeiten von einer derartigen Abstraktion geprägt, dass der Landschaftsbezug lediglich durch die unterschiedlich präsenten Horizontlinien suggeriert wird. 

Ron Nagle Euphoric Recall
Seit mehr als sechs Jahrzehnten fertigt Ron Nagle Werke, die sich dadurch charakterisieren lassen, dass sie eine maximale Höhe von 20 cm aufweisen. Doch Nagles Werke zeichnen sich nicht nur durch ihre geringe Größe aus, sondern auch durch die speziellen Materialien, aus denen sie gefertigt werden. Nagles arbeitet mit Keramik, Kunststoff, Glasurmitteln und Autolack und begründet damit eine einmalige Stellung innerhalb der Gattung Skulptur. Durch augeklügelte Titel verleiht Nagles seinen Skulpturen weitere Bedeutungsebenen und einen gewissen Wortwitz.

Die Ausstellung von Nagle im Fridericianum ist die erste Einzelpräsentation des 1939 in San Francisco geborenen Künstlers in Deutschland. Anlässlich der Schau, die in Kooperation mit der Wiener Secession realisiert wird, erscheint ein Künstlerbuch.

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