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Stadtinformation > Stadtteile > Unterneustadt >

Historische Entwicklung der Unterneustadt Vorlesen

Die Unterneustadt im Jahre 1547

Am Ende des 13. Jahrhunderts wurde am rechten Fuldaufer eine neue Stadt mit Ummauerung als Brückenkopf angelegt, zunächst Neustadt, seit dem Ende des
17. Jahrhunderts Unterneustadt genannt. Durch die Tieflage hatte der Stadtteil häufig unter Hochwasser zu leiden.

Der 1943 bei einem Bombenangriff fast vollständig untergegangene Fachwerkstadtteil wurde in der Wiederaufbauplanung als Wohnquartier weitgehend aufgegeben. Ein großer Teil wurde zu einem Messegelände planiert, stadtnaher Standort für Zirkus und Jahrmärkte.

Die Unterneustädter Kirche hinter dem Leipziger Tor um 1840

Erst in den achtziger Jahren begann man unter dem Motto „Stadt am Fluss“ über eine Bebauung nachzudenken, 1994 wurde der Neuaufbau durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Grundgedanke eines breiten Fachdialogs war die so genannte kritische Rekonstruktion des alten Stadtgrundrisses. So entstand und entsteht weiterhin ein abwechslungsreiches Quartier mit hoher städtebaulicher Dichte. Mit der im Jahre 2000 eingeweihten Karl-Branner-Brücke wurde die kürzeste Verbindung zur Innenstadt geschaffen.