Stadtteilwappen auf dem Wappenstein am Kirchplatz; Foto: Marco GenzelDer Stadtteil Jungfernkopf entstand 1981 durch die Abtrennung der Stadtbezirke Wegmannspark, Jungfernkopf, Osterberg und Nordend von Harleshausen. Der Name des Stadtteils stammt vom Höhenzug Jungfernkopf, dessen Name wohl von einem Nonnenkloster herrührt, welches auf seiner Bergkuppe gestanden haben soll.
Lange Zeit wurde der teilweise locker bewaldete Jungfernkopf als Hute (Viehweide) genutzt, bis die Gemeinnützige Genossenschaft "Kleinhaus" im Jahre 1917 begann, Siedlungshäuser zu errichten.
1952 wurde eine Volksschule, 1954 die evangelische Kirche gebaut. 1981 erhielt der Stadtteil einen eigenen Ortsbeirat. In dem reinen Wohngebiet lebten Ende des 20. Jahrhunderts rund 3250 von Kassels nahezu 200 000 Einwohnern.