In der Gemarkung Nordshausen gelegen, wurden um die Jahrhundertwende die ersten Häuser der Gartenstadt Brasselsberg errichtet, überragt von dem 1904 errichteten Bismarckturm. Günstig für die weitere Siedlungsentwicklung wirkte sich aus, dass 1911 eine Zweiglinie der Herkulesbahn vom Luisenhaus zur Gartenstadt gelegt wurde.
Im Laufe der Jahrzehnte blieb die Gartenstadt Brasselsberg als Gebiet zum Bau von Villen stets sehr geschätzt. Der Stadtteil wurde 1936 als Teil der Gemarkung Nordshausen eingemeindet. Seit 1955 akzentuiert der Glockenturm der evangelischen Emmaus-Kirche den von viel Grün geprägten Stadtteil.