Hans Germandi gilt als Kenner der Stadtgeschichte. Er führte ein Interview mit der Schülerin Miriam. Beide stehen vor der Altmarktkreuzung.
Dies ist ein Blick auf die Westseite des Altmarktes vor Baubeginn. Links im Bild das Sattlersche Haus, in dem noch heute das Tapetengeschäft Grisel untergebracht ist. Daneben ein Barockbau von Josef Linker aus dem Jahr 1614, der im 2. Weltkrieg total zerstört wurde.
Die zwei Häuser auf der rechten Seite wurden für den Freiheiter Durchbruch abgerissen. Ganz rechts im Bild ist der Eingang zur Marktgasse. In der Mitte steht ein Schutzpolizist auf einer so genannten Käsekiste um den Verkehr zu regeln. Auf der Straße sieht man eine zweigleisige Bahnstrecke. Das lässt den Rückschluss zu, dass das Bild nach 1910 entstand. Vor dieser Zeit war verliefen die Straßenbahnenschienen noch eingleisig und wurden erst mit der Verbreitung der Fuldabrücke erweitert.
Das Bild zeigt die Wildemannsgasse mit Blick zum Altmarkt kurz vor Vollendung des Freiheiter Durchbruchs. Die Schienen liegen schon. Das Haus der GWG auf der linken Seite hat den Bombenkrieg überstanden, da es als Betonskelettbau mit Ziegelsteinen ausgemauert war. Man sieht den Eingang Freiheiter Durchbruch Nr 12, zum Glasermeister Hundertmark.
Dieses Bild zeigt die rechte Seite vom Martinsplatz Nr. 4. Drei Häuser auf der linken Seite sind dem Freiheiter Durchbruch zum Opfer gefallen. Rechts oben sieht man das alte Kolpinghaus. Links im Bild sieht man das Haus der Schirmfabrik Fischer. Der Freiheiter Durchbruch verlief zwischen den beiden Häusern und war der einzige Zugang vom Martinsplatz zum Altmarkt.
Hier die Fertigstellung des Freiheiter Durchbruchs. Dies Bild ist kurz vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs 1939 entstanden. Auf der linken Seite das Sattlersche Haus, ein Fachwerkbau aus dem Mittelalter. Und das Linkersche Haus, ein restauriertes Doppelhaus mit zwei Eingängen. Außerdem kann man den Eingang zur Marktgasse sehen, welches der alte Zugang zum Martinsplatz war. Rechts ist die Hirsch Apotheke, ein alter Fachwerkbau auf einem Steinsockel von 1642. In der Mitte sind der Süd- und Nordturm der Martinskirche zu erkennen.
Auf der rechten Seite befand sich die Metzgerei Iffert. Links im Hintergrund sieht man den alten Marstall. Das Eckhaus zum Graben, 1935 als Massivhaus gebaut, überstand den Krieg als Ruine. Links im Vordergrund ist wieder das Haus Linker zu sehen. Auf der rechten Seite stand das Grünersche Haus, welches unten ein großes Schuhgeschäft beherbergte. In der Marktgasse konnte man in eine Konditorei gehen und kam wieder hier am Freiheiter Durchbruch raus. An der Ecke oben war die alte Polsterei Beloff.
Auf diesem Foto ist der ehemalige Eingang zum Freiheiter Durchbruch zu sehen. Die Straße ist heute als Sackgasse für den Verkehr gesperrt.