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Willkommen auf der Internetseite der Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung

Presseinformation

Das 25-jährige Jubiläum der Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung wird im Sommer 2018 in einem erweiterten Veranstaltungsrahmen gefeiert. Damit verbunden sind auch die Vergabe des nächsten Kasseler Kunstpreises, der Ankauf weiterer Kunstwerke für die Artothek Kassel sowie die Förderung von Kunst- und Kulturprojekten.

Der Stiftungsrat und die Stadt Kassel möchten das Jubiläum mit einer Veranstaltung umrahmen, welche 25 Jahre Stiftungstätigkeit eindrucksvoll zusammenfasst und gleichzeitig einen Fokus auf die aktuellen Strömungen zeitgenössischer Kunst in Kassel wirft. Seit den frühen 90er Jahren fördert die Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung junge Künstlerinnen und Künstler der bildenden Kunst und Musik durch den Kasseler Kunstpreis. Viele der auf diese Weise Geförderten haben inzwischen überregionale Bedeutung erlangt und die Stadt Kassel verfügt mit der Artothek über eine beachtliche Sammlung junger Kunst.

Um sich für den Kasseler Kunstpreis 2018 zu bewerben, achten Sie bitte auf die Bewerbungsausschreibung, welche voraussichtlich im Oktober 2017 über die Homepage www.kasseler-kunstpreis.de sowie durch Pressemitteilungen der Stadt Kassel und der Kunsthochschule Kassel veröffentlicht wird.


Hintergrundinformation:

Die Förderung der bildenden Kunst und der Musik ist der Zweck der Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung. Im Zentrum steht dabei die jährliche Vergabe des Kasseler Kunstpreises an junge Künstler.

Ihr Entstehen verdankt die Stiftung dem Vermächtnis von Dr. Wolfgang Fritz Otto Zippel, der am 8. Februar 1923 in Kassel geboren wurde und der bei seinem Tod am 2. November 1990 Barvermögen und Sachwerte der Stadt Kassel zum Zwecke der Stiftungsgründung vermachte.

Dr. Wolfgang Zippel, der sich in seinem Leben in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert hatte, war ein musisch und historisch interessierter Mann, dem sehr daran lag, dass aus seiner Hinterlassenschaft insbesondere Nachwuchskünstler gefördert werden. Die Musik und die bildende Kunst lagen ihm gleichermaßen am Herzen.   Dr. Wolfgang Zippel gehörte zu der Generation, deren Jugend vom Krieg gezeichnet war. Er besuchte das Wilhelmsgymnasium und wurde mit 17 Jahre zum Kriegsdienst herangezogen. Seine schweren Kriegsverletzungen – er verlor seinen rechten Arm – hinderten ihn aber nicht daran, eine konsequente Ausbildung und Berufskarriere einzuschlagen.

Ab 1942 studierte er erst in Göttingen Jura und setzte nach dem Krieg sein Studium in den USA fort, um 1950 in Chicago zu promovieren. Über die Rechtsabteilung der ENKA Glanzstoff kam Dr. Wolfgang Zippel 1956 als Leiter der Rechtsabteilung zur Spinnfaser nach Kassel, bei der er schließlich zum stellvertretenden Werksleiter aufstieg. Nachdem er zuletzt beruflich in Kelsterbach tätig gewesen war, kehrte Dr. Wolfgang Zippel als 60jähriger nach Nordhessen zurück und ließ sich in Spiekershausen nieder. Über viele Jahre hinweg war der Jurist als ehrenamtlicher Richter, in der Kriegsopferfürsorge und als Beiratsvorsitzender im CVJM tätig.

Veröffentlicht am:   16. 12. 2016