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Laura Frey - Historisch-informierte Aufführungspraxis

; © Stadt Kassel Laura Frey

Laura Frey ist seit 2013 Dozentin für Historisch-informierte Aufführungspraxis an der Musikakademie der Stadt Kassel "Louis Spohr"

Bereits im Alter von 5 Jahren erhielt Laura Frey ersten Unterricht auf der sechssaitigen Diskantfiedel, bevor Sie sich den Vertretern der Gambenfamilie zuwandte. Nach ihrem Abitur studierte sie Alte Musik mit dem Hauptfach Viola da gamba an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg i. Br. bei Ekkehard Weber und schloss zunächst mit pädagogischer, schließlich künstlerischer Qualifikation ab. Ergänzend nahm sie regelmäßig und intensiv an Meisterkursen teil (Paolo Pandolfo, Wieland Kuijken und Philippe Pierlot und anderem). Weitere wichtige Impulse erhielt sie in regelmäßiger kammermusikalischer Arbeit durch Robert Hill, Gottfried von der Goltz und Michael Behringer.

Schon während des Studiums entwickelte Laura Frey eine rege Konzerttätigkeit, welche sie in viele europäische Länder führte, sowie auf zahlreichen internationalen Festivals auftreten ließ (zum Beispiel Rheingau Musikfestival, WDR Musiksommer, Hohenloher Kultursommer, Händelfestspiele Göttingen und Bachfest Leipzig und anderem). Dabei wirkt sie sowohl solistisch als auch in kammermusikalischen Besetzungen, sowohl freiberuflich, als auch als Mitglied oder Gast verschiedener Ensembles, wie zum Beispiel ViolsVoice, Cantus Cölln, ORLANDOviols, Musica Fiata und Ensemble 714. Darüber hinaus war sie an Produktionen für CD, Rundfunk und Fernsehen beteiligt, beispielsweise mit dem Tölzer Knabenchor, Cantus Cölln, Cappella confluentes oder Ensemble Aventure.

 

Laura Frey lehrt als Dozentin für Gambe im Rahmen von Kursen für Gambe, Consort und Alte Musik. Ihr Aufgabengebiet umfasst dabei neben den instrumentalspezifischen Belangen die Leitung von Ensembles sowie aufführungs-praktische Aspekte der Alten Musik. An der Musikakademie der Stadt Kassel "Louis Spohr" begleitet sie einen Lehrauftrag im Fach "Historisch-informierte Aufführungspraxis".

Veröffentlicht am:   23. 11. 2015