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Kinder- und Jugendforum 2016

Einmischen und Mitmachen! Beim diesjährigen Kinder- und Jugendforum haben acht Kinder- und Jugendgruppen ihre Anliegen der Jugenddezernentin, Politiker*innen und Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung vorgetragen und um Unterstützung gebeten. Nähere Infos zu den Anliegen finden sich weiter unten. Nun heißt es: dran bleiben, Ortstermine vereinbaren und die Themen in den Fachämtern und Ausschüssen aufgreifen. Folgende Themen und Anliegen wurden dieses Jahr am Mittwoch, den 13. Juli im Haus der Jugend von Kindern und Jugendlichen vorgestellt:

Verkehrssituation Friedrich-Wöhler-Siedlung

Anliegen der Kinder aus der Ideenwerkstatt FWS: Wir wünschen uns, dass die Autos vor der Einrichtung langsamer fahren. Viele halten sich nicht an Tempo 30. Und selbst Tempo 30 ist zu schnell! „Wir wollen, dass die Autofahrer uns Kinder sehen und wir ohne Angst auf der Straße spielen können.“ (Projektpate: Boris Mijatovic)

Außengelände Freibad Wilhelmshöhe

Anliegen von Kindern und Jugendlichen aus Wilhelmshöhe (Freie Schule und Zirkus Rambazotti): Ausstattung des Freibadgeländes mit verschiedenen Spielmöglichkeiten (zusätzlich zu den Wasserspielmöglichkeiten). Kinder haben schon viele Ideen gesammelt (Beteiligungsaktionen haben stattgefunden). Ganz weit oben auf der Liste stehen Hängematten, Klettermöglichkeiten und ein Trampolin. (Projektpaten: Anja Lipschik und Jens Herbst)

Basketballplatz und Jugendtreffpunkt Waldau

Anliegen von Jugendlichen aus Waldau, die u.a. den KennenLernLaden besuchen: Der Basketballplatz in Waldau am Heizwerk soll für Jugendliche at-traktiver werden! Dort soll ein toller Jugendtreffpunkt entstehen. Unsere Ideen sind: Licht/Beleuchtung, Käfig/Ballfangzaun um das Spielfeld, Tore unter die Basketballkörbe und neue Körbe. (Projektpate: Joachim Bonn)

Sitzmöglichkeiten vor den Jugendräumen Fasanenhof

Anliegen der Jugendlichen des JUZ: Sitzgelegenheiten direkt vor den Jugendräumen, möglichst über-dacht, und den Eingangsbereich vor den Jugendräumen ansprechender gestalten. Die Jugendräume sind klein und dunkel (da im Keller der Fasanen-hofschule unter gebracht). Wenn viele Besucher*innen da sind, halten sich viele draußen auf und es wird der Gehweg vor Einrichtung zum Sitzen oder auch die Straße als Aufenthaltsfläche genutzt. Die Mauer draußen ist oft zu kalt und dreckig zum Sitzen. Zudem wäre es schön einen Treff-punkt zu haben auch außerhalb der Öffnungszeiten der Jugendräume. (Projektpate: Peter Carqueville)

Wetterschutz für den Bolzplatz Brückenhof

Anliegen von Jugendlichen aus dem JUZ Brückenhof: Wir wünschen uns für den Bolzplatz in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße einen Team-Unterstand / Wetterschutz (bei Regen, aber auch als Sonnenschutz). Das Anliegen hatten wir 2013 schon einmal beim Forum eingebracht, konnte aufgrund fehlender Finanzierung bisher aber nicht umgesetzt werden. Inzwischen gäbe es sogar Aussicht auf Finanzierung. (Projektpatinnen: Anke Bergmann und Birgit Hengesbach-Knoop).

Veranstaltungsräume für junge Bands

Anliegen von Jugendlichen aus dem Klangkeller e.V.: Es werden in Kassel frei nutzbare und bezahlbare Probe- und Veranstaltungsräume für junge Bands benötigt. Das Thema Proberäume hatten wir bereits letztes Jahr beim Forum eingebracht - in diesem Jahr möch-ten wir unser Anliegen ergänzen um das Thema Veranstaltungsräume (vor dem Hintergrund Schließung Salzmann, Unten, HAUS). Bisher wurde das K19 oft genutzt, was aber zur Miete in erster Linie ein Angebot für Studierenden sein soll. Nun wird das Olof-Palme-Haus vermehrt genutzt, es fehlt aber definitiv an weiteren für Jugendliche erschwinglichen Veranstaltungsräumen. (Projektpaten: Tobias Hartung und Stephanie Schury)

Bildungsmöglichkeiten für junge Geflüchtete

Anliegen von Jugendlichen aus Kassel mit Flüchtlingshintergrund: (Schulische) Bildungsmöglichkeiten für junge Geflüchtete sollen verbessert werden. Es braucht mehr Unterstützung für über 18-Jährige. Nach dem Hauptschulabschluss müssen die Jugendlichen einen Aus-bildungsplatz finden - für Ü 18 gibt es oft keine weitere Möglichkeit zur Schule zu gehen. (Projektpatin: Anne Janz)

Kinder- und Jugendparlament

Anliegen des Stadtschülerrats: Derzeit wird auf politischer Ebene die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlaments diskutiert. Bis-her wurde der Stadtschülerrat (SSR) von keiner Fraktion dazu befragt. Daniela Ritter hatte im April beim SSR-Seminar von den politischen Diskussionen berichtet, woraufhin das Thema im SSR diskutiert wurde. Der SSR ist bereits eine gut funktionierende Vertretung von Kindern u. Jugendlichen und es sollten keine Parallelstrukturen aufgebaut wer-den. Der SSR ist zwar primär zuständig für schulische Belange, beschäftigt sich aber zunehmend mit stadtweiten Themen (z.B. Verkehrsentwicklungsplanung, Liniennetzreform etc.). Ein KiJuPa würde - wie auch der SSR - über Schulen gewählt werden. Als SSR befürchten wir, dass es zu einer Konkurrenzsituation kommt, da es letztlich ja wahrscheinlich die selben Schüler*innen sind, die sich für den SSR oder ein KiJuPa aufstellen lassen würden. (Projektpaten: Maria Grüning und Sebastian Meier)

Jugendredaktion DREHPUNKT

Außerdem war die Jugendredaktion von DREHPUNKT vor Ort und hat das Kinder- und Jugendforum gefilmt. Demnächst wird es also auch einen Videobeitrag geben, den ihr euch über den YouTube Channel der Kopiloten anschauen könnt.

Forum 2016 1; © Kinder- und Jugendbüro, Foto: Zora Grote

Img 9740; © Kinder- und Jugendbüro, Foto: Zora Grote

Drehpunkt Team; © Kinder- und Jugendbüro, Foto: Zora Grote Jugendredaktion DrehPunkt

Img 0069; © Kinder- und Jugendbüro, Foto: Zora Grote Plakatausschnitt Verkehr FWS

Protokoll Forum 2016

Veröffentlicht am:   24. 08. 2017