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Kinder- und Jugendbeteiligung in Kassel

Seit dem 1. März 1997 gilt in Kassel eine vom Oberbürgermeister erlassene Verfügung, in der geregelt ist, wann und wie Kinder- und Jugendbeteiligung durchzuführen ist. Beteiligung bedeutet, dass Kinder und Jugendliche nach ihrer Meinung gefragt werden müssen, bevor Erwachsene Entscheidungen treffen, von denen Kinder und Jugendliche betroffen sind. So darf zum Beispiel in Kassel kein Spielplatz gebaut werden, ohne dass Kinder und Jugendliche nach ihrer Meinung und ihren Ideen gefragt werden.

Im Jahr 2006 wurde diese Verfügung noch einmal überarbeitet und ergänzt. Zum Beispiel um das Projektschema, nach dem Kasseler Beteiligungsprojekte oragnisiert und durchgeführt werden. Außerdem befindet sich darin eine Liste der Beteiligungsbeauftragten in den verschiedenen Fachämtern. Unten findet ihr die Verfügung als Download.

Bisher haben sich Kasseler Kinder und Jugendliche zum Beispiel beim Bau von Spielplätzen, Skateranlagen, Kita-Außengelände, Cliquentreffs, Sprayerflächen und bei Lösungen von Verkehrsproblemen beteiligt.

Viele Schulhöfe wurden mit Schülerinnen und Schülern neu gestaltet und sind so zu tollen Spielhöfen geworden. Das Kinder- und Jugendbüro unterstützt euch aber nicht nur bei Schulhofprojekten, sondern auch dabei in Schule und Alltag mehr mizubestimmen – Schulklassen können bei uns zum Beispiel lernen wie sie einen Klassenrat durchführen.

Wir haben auch eine Gebrauchsanleitung für Beteiligung geschrieben, die du dir gerne im Kinder- und Jugendbüro abholen kannst. Darin findest du alle notwendigen Infos für die Durchführung eines Beteiligungsprojektes – viele praktische Tipps, wichtige Adressen und Materialien.

museumsprojekt; © Kinder- und Jugendbüro wir reden mit!

planungsworkshop_hall; © Kinder- und Jugendbüro Planungsworkshop für die hall of fame

Kasseler Verfügung