Eine Zeitzeugin erzählt
Eva Hoffmeyer war während des großen Bombenangriffs auf Kassel Studentin. Sie musste allerdings ihr Studium abbrechen, weil sie und viele andere Frauen in den Dienst der Feuerschutzpolizei eingezogen wurden. Ihre Aufgaben ähnelten denen des heutigen Leitstellenpersonals. Sie nahmen Feuermeldungen entgegen und alarmierten die Einsatzkräfte. Dafür lernten die Frauen in kurzer Zeit das "Morsen".
Erinnerungen wurden geweckt, als sie bei der Feuerwehrausstellung "Feuer und Flamme" im City Point ins Gespräch mit den heutigen Berufsfeuerwehrfrauen kam.
Mit einem Schmunzeln erzählte Frau Hoffmeyer von den nächtlichen Wachalarmierungen, bei denen die Feuerwehrmänner in ihren spärlichen Nachtbekleidungen die Gleitstangen herunterrutschten.
Anders sind ihre Erinnerungen an die große Bombennacht. An diesem Tag, den 22. Oktober 1943, hatte Eva Hoffmeyer Geburtstag und daher auch dienstfrei. Mit 16 Gästen feierte sie in ihrem Elternhaus. Sie saßen gerade zu Tisch bei Heringssalat, als Fliegeralarm ertönte. Sofort flüchteten alle hinunter in den zweigeschossigen Keller. Vorbei an den mit Wasser gefüllten Zinkwannen. Diese standen zur Brandbekämpfung auf jeder Etage bereit. In dieser Nacht nutzten sie nur nicht viel.
Eine Zeitzeugin erzählt
Eva Hoffmeyer war während des großen Bombenangriffs auf Kassel Studentin. Sie musste allerdings ihr Studium abbrechen, weil sie und viele andere Frauen in den Dienst der Feuerschutzpolizei eingezogen wurden. Ihre Aufgaben ähnelten denen des heutigen Leitstellenpersonals. Sie nahmen Feuermeldungen entgegen und alarmierten die Einsatzkräfte. Dafür lernten die Frauen in kurzer Zeit das "Morsen".
Erinnerungen wurden geweckt, als sie bei der Feuerwehrausstellung "Feuer und Flamme" im City Point ins Gespräch mit den heutigen Berufsfeuerwehrfrauen kam.
Mit einem Schmunzeln erzählte Frau Hoffmeyer von den nächtlichen Wachalarmierungen, bei denen die Feuerwehrmänner in ihren spärlichen Nachtbekleidungen die Gleitstangen herunterrutschten.
Anders sind ihre Erinnerungen an die große Bombennacht. An diesem Tag, den 22. Oktober 1943, hatte Eva Hoffmeyer Geburtstag und daher auch dienstfrei. Mit 16 Gästen feierte sie in ihrem Elternhaus. Sie saßen gerade zu Tisch bei Heringssalat, als Fliegeralarm ertönte. Sofort flüchteten alle hinunter in den zweigeschossigen Keller. Vorbei an den mit Wasser gefüllten Zinkwannen. Diese standen zur Brandbekämpfung auf jeder Etage bereit. In dieser Nacht nutzten sie nur nicht viel.