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Neue Galerie

Aufschrift am Gebäude der Neuen Galerie: Neue Galerie - Staatliche und städtische Kunstsammlungen Kassel; © Stadt Kassel; Foto: Kassel Marketing GmbH
Die Sammlungen der Neuen Galerie zeigen Malerei, Skulptur und neue Medien vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Erwerbungen der vergangenen documenta-Ausstellungen. Zu den Höhepunkten der Galerie gehören die Gemälde von Lovis Corinth und die Installation "Joseph Beuys: Raum in der Neuen Galerie" mit dem berühmten "The pack (das Rudel)", ein VW-Bus mit 24 Schlitten aus dem Jahr 1969. Beuys hatte den Raum anlässlich der Neueröffnung des Hauses 1976 selbst eingerichtet und verschiedene Objekte positioniert.

Luxustapeten der Aussellung; © MHK, Deutsches Tapetenmuseum

29. April bis 24. Juli 2016: Schöner Schein
Luxustapeten des Historismus von Paul Balin

Der Pariser Tapetenfabrikant Paul-Marie Balin (1832-1898) gehört unbestritten zu den herausragenden Herstellern von Stil- und Materialimitationen seiner Zeit. Einen fulminanten Erfolg feierte er auf der Wiener Weltausstellung von 1873, die ihn schlagartig zu einem international begehrten Lieferanten solcher Luxusprodukte machte. Diese verblüffen und begeistern die Menschen auch heute noch.

Trotz der prominenten Stellung Paul Balins in der Tapetengeschichte und bedeutender Sammlungsbestände in international renommierten Museen, wurden ihm bislang noch keine Ausstellung gewidmet. Dies wird nun erstmals durch das Deutsche Tapetenmuseum in Kassel in die Tat umgesetzt.

Neben der Präsentation eigener Sammlungshöhepunkte und spektakulärer Neufunde eröffnet die Ausstellung zahlreiche Möglichkeiten für den Einsatz interaktiver Stationen und kreativer Workshops. Durch einen Film werden Sie in die Stimmung der Wiener Weltausstellung, auf der Balin seinen größten Erfolg feierte, atmosphärisch eingestimmt.

Ein »Virtueller Raum« eröffnet die Möglichkeit, in die Welt Balin’scher Tapetenkreationen einzutauchen und einen ganz persönlichen Raum zu gestalten. Workshops zum Tapetendrucken und –prägen, Führungsformate für alle Altersklassen und andere spannende Angebote runden das Begleitprogramm ab.


Kabinettausstellung mit Bildern von Hubertus Giebe

Die Sprache der Malerei. Hubertus Giebe, Ausstellungsansicht V 2016; ; © mhk; Foto: Ute Brunzel

In einer Kabinettausstellung zeigt die Neue Galerie noch bis zum 29. Mai die expressiv-barocken Bildwelten des zeitgenössischen Malers Hubertus Giebe. Dem Kasseler Publikum ist der Dresdner Künstler bereits aus der 2013 von der MHK im Fridericianum präsentierten Ausstellung »Jordaens und die Moderne« bekannt. Die aktuelle Schau versammelt Werke aus der letzten Dekade und verdeutlicht, wie bestimmte Motive Giebe in seinem Schaffen immer wieder beschäftigen. 

Für seine typisch großformatigen Gemälde, in denen die Figuren und Gegenstände in einer auf den ersten Blick oft rätselhaften Kombination in einem flachen Bildraum gefangen scheinen, prägte der Künstler den Begriff »Geschichtsbilder«.

 

Die präzise Arbeitsweise des Künstlers lässt sich in der Ausstellung anhand einiger Skizzen aus der Graphischen Sammlung der MHK nachvollziehen. Es handelt sich dabei um Vorarbeiten zu dem ebenfalls gezeigten Gemälde »Diogenes (nach Jordaens)«. Neben Detailzeichnungen nach dem Alten Meister finden sich darunter farbig ausgearbeitete Vorstudien zu seiner eigenen Komposition.

Außenansicht der neuen Galerie; © Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst; Foto: Werner Huthmacher Zum Vergrößern der Ansicht klicken Sie bitte auf das Foto!

Zur Geschichte der Neuen Galerie und ihrer Sammlungen

Das Museumsgebäude der Neuen Galerie wurde oberhalb der Karlsaue zwischen 1871 und 1877 nach Plänen des Architekten Heinrich von Dehn-Rotfelser im Stil der Neorenaissance erbaut. Der als Gemäldegalerie errichtete Bau beherbergte ursprünglich die Gemäldesammlung "Alte Meister". Aufgrund der Zerstörungen des Gebäudes im Zweiten Weltkrieg wurde diese Sammlung in das Schloss Wilhelmshöhe verlagert.

Die Neue Galerie wurde wiederaufgebaut und eröffnete 1976 mit neuem Konzept und unter ihrem heutigen Namen. Bis 2006 präsentierte sie Kunst vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Nach einer umfangreichen Sanierung und architektonischen Umgestaltung erstrahlt das Haus seit November 2011 in neuem Glanz. Zu den wichtigsten inhaltlichen Veränderungen gehört die Verlagerung der Bestände des 18. Jahrhunderts – Werke der Malerfamilien Tischbein und Nahl – ins Schloss Wilhelmshöhe. Die Neue Galerie präsentiert nun Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts und bietet Raum für Wechselausstellungen sowie weitere documenta-Ankäufe.

Kontakt

Telefon: +49 (0)561 31680-400
Telefax: +49 (0)561 31680-444
E-Mail: info@museum-kassel.de
Anschrift: Schöne Aussicht 1
34117 Kassel
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan: Lage im Stadtplan
Internet: www.museum-kassel.de

Öffnungszeiten

Montag: geschlossen
Dienstag: 10 bis 17 Uhr
Mittwoch: 10 bis 17 Uhr
Donnerstag: 10 bis 20 Uhr
Freitag: 10 bis 17 Uhr
Samstag: 10 bis 17 Uhr
Sonntag: 10 bis 17 Uhr
24., 25. und 31. Dezember geschlossen

Eintrittspreise

Erwachsene: 6,00 €
Ermäßigt: 4,00 €
Studenten: 2,00 €
Freier Eintritt: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Veröffentlicht am:   22. 07. 2015  


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