| Anschrift: |
Habichtswald / Nähe Blauer See 34128 Kassel |
| Stadtteil: | Harleshausen |
| Lage: | Lage im Stadtplan |
Die Künstler-Nekropole liegt im Habichtswald am Stadtrand von Kassel, nahe dem Bergpark Wilhelmshöhe. Rund um den Blauen See, einem stillgelegten Steinbruch, errichten Künstler von „documenta-Rang“ zu Lebzeiten ihre eigenen Grabmäler und werden sich dort auch bestatten lassen.
La vita corre come rivo fluente (1992)
Mathematik wird dem Betrachter sichtbar, wenn er den Buchstaben, die alle Primzahlen zwischen 1 und 100 markieren, folgt. „Das Leben läuft wie ein fließender Fluss.“
Timm Ulrichs auf der Unterseite der Erdoberfläche (1992)
Kopfüber in den Waldboden hat der „Totalkünstler“ Timm Ulrichs seinen Körperabguss aus Bronze eingesenkt. Zu sehen sind nur die Fußabdrücke seiner Hohlfigur, die auch die Asche Ulrichs’ aufnehmen wird.
EN 6355 (1993)
Fast ein wenig traditionell, aber ironisch verschoben wirkt der Sarkophag mit der geheimnisvollen Inschrift „Lebensmüde? – Abulvenz!“ Schwegler spricht seine eigene Sprache. Eines seiner Urnotizbücher, in dem er den Sarkophag skizzierte, legte Schwegler mit anderen Kunstgegenständen als „Grabbeigabe“ in seine zukünftige Ruhestätte.
Spielraum (1995)
Vorbild für sein Monument war das Theater, der Festspielplatz. Ruhnau wünscht sich, dass auch seine Grabstätte als Ort des Festes und Spieles genutzt wird.
Vogeltränke (1997)
Das lebenspendende Element Wasser bestimmt das Grabmal von Heinrich Brummack. Er lädt die Vögel dazu ein, aus der Granitschale zu trinken, die auf seinen zwei Sarkophagen ruht.
Abendtreffen an der Lichtung – Harrys Abschied (1998)
Kurz vor seinem Tod malte Blalla W. Hallmann dieses Bild für Harry Kramer und die Nekropole.
Momentum (2001)
Momentum – der Augenblick in Bewegung und im Wechsel der Zeiten. Das Auge, nach innen und außen gerichtet, Geist und Materie gleichermaßen erfassend.
Denk-Ort
Gesichter des Todes, Formen der Seele (2003, Ausführung: Arnd Binder)
Eine schützende Installation aus massiven Stahlplatten. Betretbar. Die Bildmotive sind mit Laser in den Stahl geschnitten und scheinen als „Lichtbilder“ durch die Platten. Besucher können die Bildelemente der Installation auf Papier oder Stoff übertragen und mitnehmen.
| Institution: | Kulturamt der Stadt Kassel |
| Telefon: | 0561 / 787-4025 |
| Telefax: | 0561 / 787-4040 |
| E-Mail: | kulturamt@stadt-kassel.de |
| Anschrift: |
Obere Königsstraße 8 34117 Kassel |
| ÖPNV: | Fahrplanauskunft |
| Stadtplan: | Lage im Stadtplan |