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Kulturhauptstadtforum. Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025

Am 22. und 23. Juni 2017 wurde in Hildesheim ein erster Grundstein für einen regelmäßigen Austausch zwischen den deutschen Bewerberstädten um den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2025" gelegt.

Organisiert vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. bot das Forum ausgiebig Gelegenheit, sich über das europäische Programm auszutauschen und von Vertretern ehemaliger Kulturhauptstädte Hinweise und Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung zu erhalten. Es war gleichzeitig ein erstes Kennenlernen der Teams der anderen Bewerberstädte und ein Austausch über den anstehenden Bewerbungsprozess.

Die Leiterin des städtischen Kulturamts, Dorothée Rhiemeier, nutzte die Gelegenheit, die bisherigen Schritte und Arbeitsansätze zu erläutern. ; © Stadt Kassel; Foto: Kulturamt Die Leiterin des städtischen Kulturamts, Dorothée Rhiemeier, nutzte die Gelegenheit, die bisherigen Schritte und Arbeitsansätze zu erläutern.

Etwas 100 Teilnehmer diskutierten in drei parallelen Arbeitsgruppen die ausschlaggebenden Kriterien wie Nachhaltigkeit, Partizipation und Europäische Bezüge und wie diese auf die eigene Stadt übertragen und im Bewerbungsprozess erfolgreich umgesetzt werden können.

In einem Podiumsgespräch am zweiten Tag wurden die Herausforderungen, die mit einer Bewerbung einhergehen sowie der Umgang mit den EU-Anforderungen von Vertretern aus den Kulturhauptstädten Aarhus 2017, Breslau 2016, Marseille 2013 und RUHR 2010 erörtert.  

Für die Kasseler Vertreter war das Kulturhauptstadt Forum in Hildesheim ein gelungener Auftakt für weiteren Austausch. Auch wenn alle Bewerberstädte sich den gleichen thematischen Fragestellungen stellen müssen, so wurde doch in Hildesheim deutlich, dass jede Stadt darauf ihre eigenen Antworten finden will und muss. Kulturamtsleiterin Dorothée Rhiemeier: "Die Kulturhauptstadtbewerbung bietet die Chance, mit den Bürgerinnen und Bürgern die wichtigen Zukunftsthemen und Projekte unserer Stadt zu identifizieren und zu bearbeiten. Im Vordergrund stehen nicht große Veranstaltungen, die Touristen anziehen, sondern gemeinsame Visionen, von denen auch die lokale freie Kulturszene profitiert."  

Weitere Treffen zwischen den Bewerberstädten sind bereits geplant. Vom 21. bis 23. September 2017 folgt in Dresden die "Konferenz der Konkurrenten".

Veröffentlicht am:   04. 07. 2017  


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