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documenta 14: "Von Athen lernen"

Adam Szymczyk ; © Stadt Kassel Künstlerischer Leiter Adam Szymczyk

Auf dem Symposium "documenta 14, Kassel: Von Athen lernen" in der Kunsthochschule Kassel stellten der Künstlerische Leiter Adam Szymczyk und sein Team wesentliche Ideen und thematische Anliegen der 2017 stattfindenden documenta vor. Die Weltkunstausstellung wird einen zweiten Schauplatz¬ – Athen – einführen und damit Kassel und die griechische Hauptstadt zu gleichberechtigten Ausstellungsorten machen. Die documenta wird damit ihre unangefochtene Position als Gastgeberin zugunsten einer anderen Rolle ruhen lassen: der Rolle des Gastes in Athen.

Oberbürgermeister Bertram Hilgen sieht die Chance auf eine neue Perspektive: "Athen ist als ein weiterer Ausstellungsort für die documenta14 ausgesprochen interessant. Jede documenta erarbeitet sich ihre Bedeutung als führende Weltausstellung für zeitgenössische Kunst aufs Neue. Dabei greift die künstlerische Leitung nicht nur aktuelle künstlerische Entwicklungen auf, sondern auch politisch-gesellschaftliche. Athen ist der Kulminationspunkt jahrtausendealter europäischer Kultur und aktueller, globaler Herausforderungen für Politik und Gesellschaft."

Schwerpunkt der documenta in Kassel

Hilgen weiter: " Ausstellungsorte außerhalb Kassel gehörten seit der d11 zum Konzept der jeweiligen künstlerischen Leitung. Adam Szymczyk setzt diese Tradition  fort. Die Ausstellung in öffentlichen Institutionen in Athen, die der documenta in Kassel zeitlich auch vorgeschaltet ist, ergänzt die Vielfalt der Weltkunstausstellung, die ihren Schwerpunkt eindeutig in Kassel haben wird."

Szymczyk merkte an, dass diese Entscheidung, Athen als Ausstellungsort aufzunehmen, auf vielfältigen grundsätzlichen Überlegungen basiert. Diese hängen mit der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Situation in Europa und weltweit zusammen, die das künstlerische Handeln motiviert.

"Dass ein Teil der documenta14 in Athen stattfinden wird, rückt Kassel zusätzlich in den Focus der weltweiten Aufmerksamkeit. Wird dadurch doch deutlich, dass wir uns in Kassel auch mit drängenden internationalen Fragen beschäftigen. Das Ausstellungskonzept bietet die Chance, die Perspektive zu verdoppeln. Und zwar in voller künstlerischer Freiheit, die die Stelle des jeweiligen Kurators seit Jahrzehnten auszeichnet", sagte Hilgen. Er habe großes Vertrauen in Adam Szymczyk und sein Team, dass er aus dieser spannenden Idee ein gelungenes Konzept für die documenta14 machen wird.

documenta 14: 10. Juni bis 17. September 2017

Veröffentlicht am:   23. 07. 2015  

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