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Neues von der dOCUMENTA (13) clear

7000 Eichen; © documenta Archiv; Foto: Hilmar Deist

Die documenta in Kassel ist die bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst weltweit. Seit 1955 zeigt sie alle fünf Jahre die aktuellen Tendenzen der Gegenwartskunst und bietet gleichzeitig Raum für neue Ausstellungskonzepte.

Kaum jemand hatte mit einer solchen Erfolgsgeschichte gerechnet, als die documenta 1955 begleitend zur Bundesgartenschau erstmalig eröffnet wurde. Die wechselnden Kuratorinnen und Kuratoren brachten jeweils ihre Sicht auf die Gegenwartskunst ein und stießen dabei immer auch gesellschaftspolitische Diskussionen an.

Logo dOCUMENTA (13); © documenta GmbH

Die dOCUMENTA (13) besteht aus einer Reihe künstlerischer Akte und Gesten, die bereits jetzt stattfinden, und aus einer Ausstellung, die am 9. Juni 2012 für die Dauer von 100 Tagen eröffnet wird. Die dOCUMENTA (13) folgt nicht einem einzigen, übergreifenden Konzept, sondern führt, wie in einer Choreografie, vielfältige Materialien, Methoden und Wissensformen zusammen.


29.10.2010 - dOCUMENTA (13) gibt kuratorisches Team und weiteren Aktivitäten bekannt

Die dOCUMENTA (13) wird von der künstlerischen Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev zusammen mit einer Reihe von "Agenten", Beratern und Künstlern geplant.

Weitere Informationen

Theodore Ruhoff, ein Techniker an der Smithsonian Institution, neben einer Reproduktion des El Taco, an der sich eine Markierung für die bevorstehende Zerlegung befindet, um 1965. Foto: Division of Meteorites, Smithsonian Institution, National Museum of Natural History,Washington D.C. Reproduktion des El Taco, mit Markierung für die bevorstehende Zerlegung, um 1965. Foto: Division of Meteorites, Smithsonian Institution, National Museum of Natural History,Washington D.C.

24.09.2010 - Erste Publikation zur dOCUMENTA (13) erschienen

Als ein Vorspiel zur Ausstellungstätigkeit im Sommer 2012 wird die dOCUMENTA (13) in den nächsten zwei Jahren eine umfangreiche Serie von Publikationen hervorbringen.

Den Anfang macht ein Künstlerbuch von Guillermo Faivovich und Nicolás Goldberg, das im September 2010 anlässlich ihrer Ausstellung im Portikus in Frankfurt erschienen ist. 

Das Buch dokumentiert den "expansiven" wie kooperativen Charakter der dOCUMENTA (13) und der von ihr initiierten Recherche-Aktivitäten. Herausgegeben vom Hatje Cantz Verlag, 184 Seiten, mit farbigen Abbildungen, Preis: 39,80 €. Weitere Infos: www.hatjecantz.com

Zum Inhalt
2000 Jahre v. Chr. wurde Nord-Argentinien von einem großen Meteoriteneinschlag heimgesucht, der von dem zwischen Mars und Jupiter liegenden Asteroiden Belt ausging. Einer der Meteroiten, genannt "El Taco" wurde 1962 von einer gemeinsamen wissenschaftlichen Expedition seitens der USA und Argentinien geborgen. Das 1998 Kilogramm schweres Einzelstück wurde geteilt und in beiden Ländern wurde eine Hälfte "aufbewahrt". El Tacos Schicksal und die Idee der Wiedervereinigung von beiden Hälften ist Thema des Buches.

Künstler Giuseppe Penone, Carolyn Christov-Bakargiev, Künstlerische Leiterin der documenta 13, und Oberbürgermeister Bertram Hilgen vor dem Kunstwerk; © Stadt Kassel; Foto: Harry Soremski

21.06.2010 - Einweihung des ersten d (13) Kunstwerks

Am 21. Juni 2010 wurde Giuseppe Penones Arbeit Idee di Pietra (Ansichten eines Steins) als erstes Kunstwerk der dOCUMENTA (13) auf der Rasenfläche zwischen der Gustav-Mahler Treppe und dem Ehrenmal in der Karlsaue eingeweiht. Carolyn Christov-Bakargiev, künsterische Leiterin der documenta 13, Giuseppe Penone und Oberbürgermeister Bertram Hilgen freuten sich mit den rund 200 Gästen.

Auf den ersten Blick scheint sich eine kleine Wolke in den Zweigen eines Baums verfangen zu haben, der beinahe neun Meter hoch ist. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich der Baum als eine Bronzeskulptur, in deren oberen Teil ein großer Stein ruht. Neben der Skulptur wächst ein kleiner, lebendiger, junger Baum. Er steht in der Nähe der Orangerie im Kasseler Auepark, ganz im Gleichgewicht zwischen Realität, Repräsentation und Fiktion, und zelebriert die poetische Erfahrung und die Beziehung von Natur und Kultur durch die Kunst.

Zwei Jahre vor der offiziellen Eröffnung geht die dOCUMENTA (13) ans Werk und pflanzt einen Baum im Park. Wie dieser Baum wird die dOCUMENTA (13) über die nächsten zwei Jahre hinweg wachsen.

Logos dOCUMENTA (13); © documenta GmbH Zum Vergrößern anklicken

21.04.2010 - Die neuen Logos werden vorgestellt

Die dOCUMENTA (13) hat angekündigt, dass die Grafikdesign-Agentur Leftloft in den kommenden Jahren ihre visuelle Identität entwickeln wird. Seit 1955 hat sich jede einzelne documenta durch das Engagement ihrer Beteiligten und der Öffentlichkeit neu definiert.

Die Künstlerische Leiterin hat mit Leftloft einen kongenialen Partner gefunden, um die Anwendung einer Design-Sprache zu entwickeln, die offen, flexibel, spielerisch, einfach und funktional ist und zugleich die Geschichte der documenta zu würdigen weiss.

Die neue visuelle Sprache der dOCUMENTA (13) wird im Laufe der Zeit durch den Einsatz einer steigenden Anzahl von Schriftarten unverwechselbar und sichtbar. Jede Schriftart wird einem bestimmten Objekt-Typ zugeordnet. Die Typographie des Namens wird in jeder ihrer Anwendungen variieren, von der Pressemitteilung zur Webseite, vom Briefkopf zu den Künstler- und Notizbüchern. Es gibt also eine Reihe von dOCUMENTA (13) Logos, die sich voneinander unterscheiden, durch die gleiche visuelle Syntax aber einen gemeinsamen Charakter haben.

Carolyn Christov-Bakargiev ; © documenta; Foto: Foto: Ryszard Kasiewicz Carolyn Christov-Bakargiev

03.12.2008 - Künstlerische Leiterin wird ernannt

Carolyn Christov-Bakargiev ist künstlerische Leiterin der documenta 13. Sie wurde am 3.12.2008 einstimmig gewählt. 

Carolyn Christov-Bakargiev arbeitet als Kuratorin und Autorin in Rom, Turin und New York. Sie war die Hauptkuratorin des Castello di Rivoli Museum of Contemporary Art in Turin von 2002 bis 2008 und Interimsdirektorin des Museums in 2009. Sie war Künstlerische Leiterin der 16. Sydney Biennale 2008. Von  1999 bis 2001 war sie Senior Kuratorin von Ausstellungen des  P.S.1 Contemporary Art Center – einer MoMA "Tochter". Zuvor organisierte sie Ausstellungen als selbstständige Kuratorin in verschiedenen Ländern.

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