Venus überreicht Amor einen brennenden PfeilLichtgefüge – unter diesem Titel untersucht ab 18. November eine neue Sonderausstellung im Schloss Wilhelmshöhe die Lichtmalerei des 17. Jahrhunderts auch mit Blick auf die zeitgenössischen naturwissenschaftlichen Konzepte des Lichts.
Spannend ist es, die Parallelen zwischen Rembrandts oder Vermeers Lichtbehandlung und Descartes' Abhandlungen zum Licht nachzuzeichnen. Die malerischen Techniken der minutiösen Abschattungen und scharfen Kontrastsetzungen erscheinen neu im Licht der barocken Naturphilosophie, die sich über die Fortpflanzung des Lichts genauso Gedanken macht, wie über die Entstehung der Farben. Malerei und Naturphilosophie des Barock sind beide Ausgangspunkte einer bis in die Gegenwart ausstrahlenden Lichtkultur. Ihrer Entwicklung bis zur modernen Kunst geht diese Ausstellung von Gemälden, Druckgraphik, optischen Geräten und neuesten Kunstwerken nach.
Diese Ausstellung ist eine Kooperation der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) mit der Berliner Forschungsgruppe Historische Lichtgefüge.
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| Anschrift: |
Schloss Wilhelmshöhe 34131 Kassel |
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| Montag: | geschlossen |
| Dienstag: | 10 bis 17 Uhr |
| Mittwoch: | 10 bis 17 Uhr |
| Donnerstag: | 10 bis 20 Uhr |
| Freitag: | 10 bis 17 Uhr |
| Samstag: | 10 bis 17 Uhr |
| Sonntag: | 10 bis 17 Uhr |
| Normal | 6,00 € |
| Studenten | 2,00 € |
| Frei | Kinder bis 18 Jahre |
Das "Kombiticket der KVG" beinhaltet den Normal-Eintritt in die Museen und Einrichtungen der Museumslandschaft Hessen Kassel sowie Hin- und Rückfahrt durch die KVG im KasselPlus-Gebiet.