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    Aktuelles

    Sonderausstellung in der Kunsthalle Fridericianum: minimalistisch und radikal clear

    Monica Bonvicini und Matias Faldbakken präsentieren in der Kunsthalle Fridericianum vom 28. August bis 14. November 2010 Einzelausstellungen, die auf ihre jeweils eigene Art minimalistische und zugleich radikale Konzepte miteinander verknüpfen.  Mit Pre-, Pre-, Preview  verfolgt San Keller sein Projekt der öffentlichen Ausstellungsvorbereitung und deren Umsetzung weiter und bezieht in Phase 3 das Publikum mit ein.

    Monica Bonvicini, No Head Man Portrait, 2008; © Courtesy: die Künstlerin. Foto: Jan Ralske

    Monica Bonvicni - BOTH ENDS

    Monica Bonvicini ist eine der einflussreichsten Künstlerinnen ihrer Generation. Ihre oft raumgreifenden Installationen fordern das Publikum zu direkter Partizipation auf. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet die Künstlerin mit Video, Skulptur, Zeichnung ebenso wie mit textbasierten Werken, welche vor allem die Determination von Raum, Architektur und Macht sowie politische Topoi erforschen und neu definieren.

    Die Ausstellung BOTH ENDS richtet den Fokus auf Arbeiten, die zum großen Teil noch nie in Deutschland zu sehen waren. Zur Ausstellung erscheint eine Monografie im Verlag der Buchhandlung Walther König.

    Matias Faldbakken, untitled (garbage bag) Nr.5, 2010; © Courtesy: der Künstler

    Matias Faldbakken - THAT DEATH OF WHICH ONE DOES NOT DIE

    Reduktion und Abstraktion sind die Mittel, die Matias Faldbakkens Konzept einer Antigeste dienen, mit der er sich gegen die Populärkultur, aber auch gegen Formen der Hochkultur auflehnt. Unter dem Leitmotiv des "Vandal Pop" subsumiert er künstlerische Äußerungen, die von Antiästhetik über Verweigerung bis Destruktion reichen.

    Mit seiner Einzelausstellung THAT DEATH OF WHICH ONE DOES NOT DIE entwirft der Künstler auch ein Gegenkonzept zum musealen Raum des Fridericianums: eine neue Serie der "Garbage Bag Drawings" verliert sich in Unordnung und Chaos und wird zudem von einer dem Vandalismus entlehnten Rauminstallation sowohl ergänzt als auch kontrastiert.

    San Keller, Pre-, Pre-, Pre-, Preview, 26. März 2010; © Courtesy: der Künstler; Foto: Nils Klinger

    San Keller - Pre-, Pre,- Preview

    In den ersten beiden öffentlichen Gesprächen, die der Künstler mit Rein Wolfs führte, wurde über erste Ideen und Herangehensweisen, aber auch über Finanzierungsfragen debattiert. In der dritten Phase kann das Publikum am 17. September unmittelbar am Entstehungsprozess der Ausstellung teilhaben und dabei Einblick in San Kellers künstlerische Haltung, sein Denken und seinen Umgang mit institutionellen Anforderungen gewinnen.

    Am 18. und 19. September lädt Keller zu seinem Spaziergang Digestiv (Walk) auf dem Friedrichsplatz ein, um sich mit allen Gästen über die aktuellen Ausstellungen von Monica Bonvicini und Matias Faldbakken zu unterhalten.

     


    Kunsthalle Fridericianum:

    Telefon: 0561 / 707 27 20
    Telefax: 0561 / 707 27 75
    E-Mail: office@fridericianum-kassel.de
    Anschrift: Friedrichsplatz 18
    34117 Kassel
    ÖPNV: Fahrplanauskunft
    Stadtplan: Lage im Stadtplan
    Internet: www.fridericianum-kassel.de

    Öffnungszeiten

    Mittwoch: 11 bis 18 Uhr - freier Eintritt
    Donnerstag: 11 bis 18 Uhr
    Freitag: 11 bis 18 Uhr
    Samstag: 11 bis 18 Uhr
    Sonntag: 11 bis 18 Uhr

    Eintrittspreise

    Normal 5,- €
    Ermäßigt 3,- €
    Gruppen ab 15 Personen 2,- € pro Person
    Kinder bis 12 Jahre frei
    Mittwochs frei
    Kombikarte mit Kasseler Kunstverein 6,- €
    Kombikarte ermäßigt 4,- €